Pallade Veneta - Bislang 300 Tonnen tote Fische aus der Oder geholt

Bislang 300 Tonnen tote Fische aus der Oder geholt


Bislang 300 Tonnen tote Fische aus der Oder geholt
Bislang 300 Tonnen tote Fische aus der Oder geholt / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Nach der Umweltkatastrophe an der Oder sind bislang insgesamt 300 Tonnen tote Fische aus dem Fluss geholt worden. Das berichtete das Nachrichtenportal The Pioneer am Donnerstag unter Berufung auf Zahlen des Bundesumweltministeriums. "An der Oder erleben wir derzeit eine Umweltkatastrophe, die dieses wertvolle Ökosystem für lange Zeit schädigen wird", sagte Umweltministerin Steffi Lemke (Grüne) dem Nachrichtenportal.

Textgröße ändern:

Allein in Brandenburg wurden demnach hundert Tonnen eingesammelt. Die toten Fische werden dort in Müllverbrennungsanlagen entsorgt. Die Suche nach den Ursachen für das massive Fischsterben laufe auf Hochtouren und sei "ist noch nicht abgeschlossen", sagte die Ministerin.

In Polen war das Fischsterben erstmals Ende Juli in der Region um Breslau registriert worden. Wenige Tage später wurden auch in Deutschland erstmals tote Fische beobachtet.

Experten haben eine bestimmte Algenart, die im Brackwasser lebt, im Verdacht. In Wasserproben aus der Oder wurden hohe Salzgehalte festgestellt, die das Auftreten einer für Fische giftigen Algenart begünstigt haben könnten. Der hohe Salzgehalt ist den Experten zufolge keines natürlichen Ursprungs.

T.Galgano--PV

Empfohlen

Besuch in Großbritannien: Harry und Meghan wohnen im Juli in königlichen Residenzen

Der in den USA lebende Prinz Harry wird im Juli bei einem Besuch mit seiner Familie in seinem Heimatland Großbritannien auch in königlichen Residenzen wohnen. Der Prinz und seine Ehefrau Meghan Markle sowie der siebenjährige Archie und die fünfjährige Lilibet würden während des Besuchs in königlichen und in privaten Unterkünften residieren, bestätigte eine mit der Angelegenheit vertraute Quelle der Nachrichtenagentur AFP am Samstag.

Sony stellt Verkauf von Roboterhündchen Aibo in Japan ein

Sony stellt den Verkauf seines beliebtes Roboterhündchen Aibo in Japan ein. Die Lagerbestände des aktuellen Modells ERS-1000 würden jedoch noch abverkauft, erklärte der Elektronikkonzern. Dienstleistungen wie technische Unterstützung, Ersatzteile und Abonnements für Onlineclouddienste zur Speicherung von Daten des Roboterhundes würden weiterhin angeboten.

Stuttgarter Feuerwehr rettet vier junge Turmfalken aus heißer Blechverkleidung

Aus einer aufgeheizten Blechverkleidung hat die Feuerwehr in Stuttgart vier junge Turmfalken gerettet. Wie die Einsatzkräfte am Donnerstagabend in der baden-württembergischen Landeshauptstadt mitteilten, wurden sie am Nachmittag vom Umweltamt angefordert. Die Jungvögel steckten demnach in einem Wohn- und Geschäftshaus hinter einer gut 65 Grad Celsius heißen Blechverkleidung eines Kamins fest.

Polizisten retten in Thüringen Schwanenfamilie von Straße

Polizisten haben im thüringischen Gera eine Schwanenfamilie von einer Straße gerettet. Die zwei Elterntiere und sieben Jungschwäne brachen am Donnerstagmorgen zu einem Spaziergang zwischen Thieschitz und Bad Köstritz auf, wie die Beamten in Gera mitteilten. Dadurch blockierten sie im Berufsverkehr die Straße.

Textgröße ändern: