Pallade Veneta - Ex-Kanzlergattin Doris Schröder-Köpf will Nachnamen Schröder behalten

Ex-Kanzlergattin Doris Schröder-Köpf will Nachnamen Schröder behalten


Ex-Kanzlergattin Doris Schröder-Köpf will Nachnamen Schröder behalten
Ex-Kanzlergattin Doris Schröder-Köpf will Nachnamen Schröder behalten / Foto: RONNY HARTMANN - AFP/Archiv

Die frühere Ehefrau von Altkanzler Gerhard Schröder, Doris Schröder-Köpf (beide SPD), will trotz der Kritik an ihrem Ex-Mann den Nachnamen Schröder behalten. "Seit einem Vierteljahrhundert trage ich Schröder als Familiennamen und das wird auch so bleiben", sagte sie am Mittwoch der Zeitschrift "Bunte". Die beiden seien wegen der gemeinsamen Kinder in Kontakt miteinander.

Textgröße ändern:

"Über Politik muss ich mit ihm nicht reden – ich kenne ihn ja und weiß, wie er denkt", sagte Schröder-Köpf. "Natürlich" sei die Beziehung "nicht spannungsfrei". Schröder steht seit Monaten wegen seines Engagements für russische Energiekonzerne und seiner Nähe zu Russlands Präsident Wladimir Putin in der Kritik.

Die 59 Jahre alte Schröder-Köpf, derzeit Abgeordnete des niedersächsischen Landtags, will bei der Landtagswahl am neunten Oktober noch einmal ihren Wahlkreis in Hannover-Döhren gewinnen. "Ich bin körperlich sehr fit", sagte sie "Bunte". Vor zwei Jahren war sie am Herzen operiert worden. Nun betonte sie: "Ich fühle mich stark genug, den Wahlkampf zu bestehen, der ja vor allem von Bundespolitik bestimmt wird."

Ihrem früheren Lebensgefährten, dem niedersächsischen Innenminister Boris Pistorius (SPD), sei sie nach wie vor "freundschaftlich verbunden". Zu ihrer Operation und der Trennung zu Jahresbeginn sagte sie der Zeitschrift: "Wenn einem die eigene Endlichkeit so vor Augen geführt wird, hat man vielleicht stärker das Bedürfnis nach Klarheit."

Schröder-Köpf war von 1997 bis 2018 mit Gerhard Schröder verheiratet und lebte nach der Trennung 2016 mehr als fünf Jahre mit Pistorius zusammen.

L.Bufalini--PV

Empfohlen

Palast: Charles III. wird sich auf Karibikreise "dunkelsten Tagen" der Kolonialherrschaft stellen

Der britische König Charles III. will sich bei seiner bevorstehenden Reise in die Karibik nach Angaben eines Sprechers den "dunkelsten Tagen" der Kolonialherrschaft stellen. Der Buckingham-Palast erklärte am Freitag, Charles habe sich dafür eingesetzt, die "Fehler der Vergangenheit" und "bestehende Ungleichheiten" anzuerkennen und werde sein Engagement für diesen Prozess auf der Reise bekräftigen.

Festakt mit Steinmeier und Merz zum Tag der Deutschen Einheit in Bremen

Mit einem Festakt wird am Samstag (12.00 Uhr) in Bremen der Tag der Deutschen Einheit begangen. Zuvor findet ein ökumenischer Gottesdienst statt. Als Gäste werden unter anderem Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Bundestagspräsidentin Julia Klöckner und Kanzler Friedrich Merz (beide CDU) erwartet. Die Festrede wird Steinmeier halten.

Feierlichkeiten zu Tag der Deutschen Einheit beginnen in Bremen

In Bremen beginnen am Freitag (16.00 Uhr) die dreitägigen Feierlichkeiten zum diesjährigen Tag der Deutschen Einheit. Bis zum Sonntag gibt es in der Bremer Innenstadt und an der Weser ein Bürgerfest mit Musik, Theater und Diskussionsrunden auf mehr als hundert Bühnen. Ein musikalischer Höhepunkt ist der Auftritt der Fantastischen Vier am Samstagabend. Auf einer Ländermeile präsentieren sich die 15 anderen Bundesländer.

Ärger um Pferdeschwanz: Fußball-Star Erling Haaland geht juristisch gegen Airline vor

Fußball-Star Erling Haaland geht juristisch gegen eine norwegische Fluggesellschaft vor, weil sie mit dem für ihn zwischenzeitlich typischen Pferdeschwanz Werbung gemacht hat. Die Beschwerde gegen die Fluggesellschaft Norwegian Air Shuttle betreffe die "widerrechtliche Nutzung von Haalands Erkennungszeichen bei ihrer Werbung für Flugtickets während der Fußball-Weltmeisterschaft" im Sommer, teilte Haalands Anwalt Thomas Hagen am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP mit. Worum genau es bei der Anzeige geht, erklärte er nicht.

Textgröße ändern: