Pallade Veneta - 230 Grindwale an australischer Insel Tasmanien gestrandet

230 Grindwale an australischer Insel Tasmanien gestrandet


230 Grindwale an australischer Insel Tasmanien gestrandet
230 Grindwale an australischer Insel Tasmanien gestrandet / Foto: Handout - Department of Natural Resources and Environment Tasmania/AFP

Mehrere hundert Grindwale sind am Mittwoch an der Westküste der australischen Insel Tasmanien gestrandet. "Eine Gruppe von etwa 230 Walen ist in der Nähe von Macquarie Harbour gestrandet", teilte das Umweltministerium des südlichen Bundesstaates Tasmanien mit. "Es scheint, dass etwa die Hälfte der Tiere noch am Leben ist." Den Behörden zufolge waren Experten und Retter auf dem Weg zu den Walen.

Textgröße ändern:

Am Montag waren bereits 14 männliche Pottwale an einem abgelegenen Strand Tasmaniens verendet. Forscher suchen nun nach der Ursache. "Der häufigste Grund für Strandungen sind Missgeschicke", sagte der Biologe Kris Carlyon von der staatlichen Naturschutzbehörde der Lokalzeitung "Mercury" am Mittwoch. Die Tiere könnten in Küstennähe auf Nahrungssuche gewesen und möglicherweise von einer Ebbe überrascht worden sein, sagte Carlyon.

Massenstrandungen von Walen seien in der Region "selten, aber (...) nicht überraschend", erklärte Carlyon.

Im Jahr 2020 waren an der Küste Tasmaniens 470 Wale gestrandet. Mehr als 300 Grindwale starben damals - trotz der Bemühungen Dutzender Freiwilliger, die Tiere zu retten. Auch der Grund für diese Massenstrandungen ist nach wie vor rätselhaft. Einige Experten vermuten, dass sich die Gruppe verirrt haben könnte, nachdem sie in Küstennähe Futter gefunden hatte.

A.Tucciarone--PV

Empfohlen

Stadtameisen bei Futter weniger wählerisch - Hinweis für Stresspegel

Stadtameisen sind beim Futter weniger wählerisch als ihre Artgenossen auf dem Land. Dass sich Ameisen in Großstädten mit verdünnter Nahrung begnügen, könnte Forschern zufolge ein möglicher Hinweis für Stress in städtischen Ökosystemen sein, wie die Freie Universität Berlin am Donnerstag berichtete.

Opfer unter Drogen gesetzt? Sohn von Mette-Marit weist Vorwürfe zurück

Im Vergewaltigungsprozess gegen den Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit in Norwegen hat Marius Borg Hoiby Vorwürfe zurückgewiesen, dass er andere Menschen ohne deren Wissen unter Drogen gesetzt habe. Er habe "noch nie jemanden unter Drogen gesetzt - so weit ich weiß", sagte der 29-Jährige am Donnerstag vor Gericht. Zuvor hatte eine der von ihm mutmaßlich vergewaltigten Frauen die Überzeugung geäußert, dass ihr ohne ihr Wissen Drogen verabreicht worden waren.

Entführung ihrer Mutter: US-Starmoderatorin wendet sich unter Tränen an die Täter

Die Entführung der Mutter einer landesweit bekannten Star-Moderatorin bewegt derzeit die USA - nun hat Savannah Guthrie unter Tränen an die Entführer appelliert: "Wir wollen von Ihnen hören und sind bereit, Ihnen zuzuhören", sagte die Moderatorin der NBC-Morgensendung "Today" in einem am Mittwochabend (Ortszeit) veröffentlichten Video. Zugleich forderte sie Beweise dafür, dass ihre 84-jährige Mutter noch lebt.

Laut schreiender Papagei löst Polizeieinsatz in Rheinland-Pfalz aus

Ein laut schreiender Papagei hat in Rheinland-Pfalz einen Polizeieinsatz ausgelöst. Das Tier konnte schließlich beruhigt werden, wie die Beamten in Bad Kreuznach am Mittwoch mitteilten. Demnach riefen Bewohner eines Mehrfamilienhauses am Dienstagabend die Polizei, weil sie laute Rufe und Schreie aus einer Nachbarwohnung hörten.

Textgröße ändern: