Pallade Veneta - Berühmte kenianische Elefantenkuh stirbt während Dürre

Berühmte kenianische Elefantenkuh stirbt während Dürre


Berühmte kenianische Elefantenkuh stirbt während Dürre
Berühmte kenianische Elefantenkuh stirbt während Dürre / Foto: Fredrik Lerneryd - AFP/Archiv

Eine berühmte kenianische Elefantenkuh, die fünf Angriffe von Wilderern überlebt hatte, ist im von einer Dürre geplagten Norden des Landes gestorben. Die Matriarchin namens Monsoon wurde von Tierärzten im Samburu-Schutzgebiet eingeschläfert, nachdem sie mehrere Male zusammengebrochen war, wie die Schutzorganisation Save the Elephants am Donnerstag mitteilte. Sie war Schätzungen zufolge über 60 Jahre alt, ein hohes Alter für wildlebende Elefanten.

Textgröße ändern:

Die extreme Hitze habe Monsoons wegen ihres Alters ohnehin angeschlagenen Gesundheitszustand vermutlich noch verschlechtert, erklärten die Elefantenschützer.

Monsoon brachte im Laufe ihres Lebens sieben Kälber zur Welt. Fünfmal wurde sie von Wilderern angeschossen, überlebte jedoch. Auch zwei ihrer Kälber wurden von Wilderern erschossen. Forscher erwarteten, nach den traumatischen Angriffen werde Monsoon nie wieder Mutter werden - doch neun Jahre später brachte sie 2018 ein weiteres Kalb zur Welt.

In Kenia und den Nachbarländern herrscht derzeit die schlimmste Dürre seit vier Jahrzehnten. In den vergangenen fünf Jahren fiel die Regenzeit aus. Experten zufolge sind alte Elefanten und junge Elefantenkälber die ersten Opfer längerer Trockenzeiten.

"Leider sind die Aussichten für Regen in diesem Jahr schlecht und es gibt Befürchtungen, dass die Trockenheit bis weit ins kommende Jahr anhält", sagte Save the Elephants-Gründer Iain Douglas-Hamilton. Die Organisation sei im Kontakt mit der Regierung und Partnern vor Ort, um zu verhindern, "dass weitere Elefanten wie Monsoon sterben".

L.Guglielmino--PV

Empfohlen

Merz ruft 65 Jahre nach Mauerbau zu Einsatz für Demokratie auf

65 Jahre nach Beginn des Mauerbaus hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zur Verteidigung der Demokratie aufgerufen. "Die Lektion der Mauer bleibt: Freiheit und Demokratie sind nicht selbstverständlich. Wir müssen immer dafür kämpfen", schrieb Merz am Donnerstag im Kurzbotschaftendienst X. Er wies zugleich darauf hin, dass die Menschen heute "in Frieden und Freiheit" leben könnten: Deutschland sei inzwischen länger vereint, als es durch die Mauer geteilt gewesen sei.

Ausgetrocknete Wasserstellen: Hitze wird auch für Wildtiere zur Gefahr

Wegen ausgetrockneter Wasserstellen und Teiche wird die Hitze in Deutschland auch für Wildtiere zur Gefahr. "Die Kombination aus extremer Hitze und anhaltender Trockenheit ist für viele Wildtiere eine lebensbedrohliche Herausforderung", erklärte Paulina Kuhn vom Deutschen Tierschutzbund am Donnerstag in Bonn. Wenn selbst im Wald natürliche Bäche, Teiche und kleine Wasserstellen austrockneten, fehle es den Tieren an Möglichkeiten zum Trinken und Abkühlen.

Autobahn bei Mannheim wird wegen ausgebrochener Schafherde gesperrt

Weil eine ausgebrochene Schafherde auf die Fahrbahn lief, ist die Autobahn 659 im Grenzgebiet von Hessen und Baden-Württemberg vorübergehend gesperrt worden. Schon vorher fuhr aber ein Auto in ein Schaf, wie die Polizei in Mannheim am Donnerstag mitteilte. Das Tier wurde bei dem Unfall tödlich verletzt, der Autofahrer blieb unverletzt. Am Wagen entstand Sachschaden.

Ratiscon: Wenn Ingenieurskunst auf B2B-Marketing trifft

Innovative Leadgenerierung, SEO, GEO, SEA für die Industrie und Mittelstand: Dr.-Ing. Tamas Lamfalusi verbindet Expertenwissen mit moderner Digitalstrategie.

Textgröße ändern: