Pallade Veneta - Pferdehalterin muss Radfahrerin wegen Stoß durch Tier Schmerzensgeld zahlen

Pferdehalterin muss Radfahrerin wegen Stoß durch Tier Schmerzensgeld zahlen


Pferdehalterin muss Radfahrerin wegen Stoß durch Tier Schmerzensgeld zahlen
Pferdehalterin muss Radfahrerin wegen Stoß durch Tier Schmerzensgeld zahlen / Foto: Christof STACHE - AFP/Archiv

Eine Pferdehalterin aus Rheinland-Pfalz muss einem Urteil zufolge einer Fahrradfahrerin 6000 Euro Schmerzensgeld zahlen, weil sie von dem Tier vom Rad gestoßen und verletzt wurde. Wenn ein Tier einen Menschen verletze, müsse der Halter den entstandenen Schaden ersetzen, teilte das Landgericht Koblenz am Dienstag mit. Die Richter gaben damit der klagenden Radfahrerin Recht. (Az. 9 O 140/21)

Textgröße ändern:

Diese hatte im Mai 2021 mit ihrem Mann eine Radtour unternommen. Dabei kamen ihnen zwei Reiterinnen entgegen. Als sie an dem zweiten Pferd vorbeifahren wollte, stürzte die Frau vom Rad und verletzte sich schwer. Sie sagte aus, dass das Pferd sie mit seinem Hinterteil vom Fahrrad gestoßen habe und klagte auf Schmerzensgeld.

Die Koblenzer Richter folgten ihrer Argumentation und verurteilten die Pferdehalterin zu 6000 Euro Schmerzensgeld sowie zur Zahlung der Arzt- und Anwaltskosten. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass das Tier sein Hinterteil in Richtung der vorbeifahrenden Klägerin gedreht und sie so vom Fahrrad gestoßen hatte.

Dabei komme es gar nicht darauf an, ob das Pferd die Frau tatsächlich berührte. Auch wenn sie gebremst habe und dabei gestürzt sei, weil ihr das Tier plötzlich den Weg versperrte, habe sich dadurch ein unberechenbares Verhalten des Tiers realisiert. Die Radfahrerin trage keine Mitschuld an dem Unfall.

F.Amato--PV

Empfohlen

EU-Behörde: Keine Hinweise auf Mutation von Hantavirus

Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff "Hondius" gibt es laut der EU-Gesundheitsbehörde ECDC keinen Hinweis für eine Mutation des Virus. Das Andesvirus verhalte sich nicht anders als in Gebieten, in denen dieser Hantavirusstamm bereits verbreitet sei, erklärte am Mittwoch das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) in Stockholm. Derweil sind weiter Krankenhäuser in mehreren Ländern mit der Überwachung der früheren "Hondius"-Passagiere beschäftigt.

Charles III. stellt inmitten von Debatte über Premier Starmer Regierungsprogramm vor

König Charles III. hat inmitten der Debatte über einen möglichen Rücktritt von Premierminister Keir Starmer in der Thronrede die Gesetzesvorhaben der britischen Regierung vorgestellt. Zu den am Mittwoch dargelegten Plänen, von denen viele bereits bekannt waren, gehören die Vertiefung der Beziehungen Großbritanniens zur Europäischen Union und die vollständige Verstaatlichung des Stahlkonzerns British Steel. Auch eine Reform des Asylsystems und eine Senkung des Wahlalters auf 16 sind geplant.

Buchautor: Brigitte Macron verliert Einfluss auf ihren Mann

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und seine Frau sind sich nach Angaben ihres Biografen uneins, wie ihr Leben nach dem Ende seiner zweiten Amtszeit aussehen soll. "Sie wird bald 75, sie will Zeit für ihre Kinder und Enkelkinder haben", sagte der Journalist Florian Tardif am Mittwoch dem Sender RTL. Der Reporter der Zeitschrift "Paris Match" hat kürzlich ein Buch über Brigitte und Emmanuel Macron mit dem Titel "Un couple presque parfait" (Ein fast perfektes Paar) veröffentlicht.

Prinzessin Kate reist erstmals seit Krebserkrankung wieder ins Ausland

Die britische Prinzessin Kate absolviert ab Mittwoch ihre erste Auslandsreise seit ihrer Krebserkrankung. Die Ehefrau von Thronfolger Prinz William will sich in der norditalienischen Stadt Reggio Emilia nach Angaben des Kensington-Palastes bis Donnerstag über ein pädagogisches Konzept informieren, bei dem das selbstständige Lernen kleiner Kinder im Vordergrund steht.

Textgröße ändern: