Pallade Veneta - Andy Warhols Familie versteigert Frühwerke des Künstlers aus ihrem Besitz

Andy Warhols Familie versteigert Frühwerke des Künstlers aus ihrem Besitz


Andy Warhols Familie versteigert Frühwerke des Künstlers aus ihrem Besitz
Andy Warhols Familie versteigert Frühwerke des Künstlers aus ihrem Besitz / Foto: TIMOTHY A. CLARY - AFP/Archiv

Andy Warhols Familie hat mit der Versteigerung wenig bekannter Frühwerke des 1987 verstorbenen Pop-Art-Künstlers begonnen. Für 491.000 Dollar (472.000 Euro) wurde das Selbstporträt "Nosepicker 1: Why Pick on Me" am Dienstag bei einer Auktion in New York versteigert, weitere 315.000 Dollar brachte das Gemälde "Living Room" ein. Beide Werke stammen aus dem Jahr 1948, als Warhol noch Kunststudent in Pittsburgh (US-Bundesstaat Pennsylvania) war.

Textgröße ändern:

Nach Angaben von Warhols Neffen James Warhola will die Familie insgesamt zehn Werke versteigern, die seit rund 70 Jahren in ihrem Besitz sind. Diese seien zwar weniger bekannt als Warhols berühmte Siebdrucke, doch seien sie "sehr selten" und könnten Warhol-Sammler interessieren, die ihre Sammlung gerne noch mit frühen Werken des Künstlers vervollständigen wollten, sagte der 67-jährige Sohn von Warhols älterem Bruder.

Laut dem Auktionshaus Phillips wären die beiden Frühwerke beinahe verloren gegangen, als das Auto der Familie mitsamt Gemälden in den 70er Jahren gestohlen wurde. Später wurde es jedoch wiedergefunden - und mit ihm die beiden unbeschädigten Werke.

A.Graziadei--PV

Empfohlen

Suche in Erdbebenregion in Venezuela dauert an - Hoffnung auf weitere Überlebende sinkt

Mehr als vier Tage nach den schweren Erdbeben in Venezuela sinkt die Hoffnung, noch weitere Überlebende bergen zu können. Französische und US-Einsatzkräfte retteten zuletzt am Sonntag im Ort Caraballeda einen Jugendlichen und dessen Vater lebend aus den Trümmern. Die Zahl der Todesopfer stieg nach Regierungsangaben auf mindestens 1450, zehntausende Menschen werden noch vermisst. Hunderte Häuser sind eingestürzt oder schwer beschädigt. Millionen von Menschen sind ohne Strom und Wasser und auf Hilfe angewiesen. Unterdessen bebt in dem Land weiter die Erde.

US-Soldaten bei der Öffnung von Hafen und Flughafen in Venezuela im Einsatz

Nach dem schweren Doppel-Erdbeben in Venezuela sind zahlreiche US-Soldaten im Einsatz, um vor allem den Verkehr am Flughafen von Caracas und am Seehafen von La Guaira wieder in Gang zu bringen. Ein Team von rund hundert Soldaten der Luftwaffe mit Erfahrung im Flugplatzmanagement unterstütze die venezolanischen Behörden dabei, den "lebenswichtigen Zufluss und Abfluss des Luftverkehrs" zu erweitern, teilte das US-Südkommando Southcom am Sonntag in Washington mit.

Britische Prinzessin Kate erklimmt drei Gipfel - Unterstützung für Krebshilfe

Die britische Prinzessin Kate hat binnen 24 Stunden die drei höchsten Berge von England, Schottland und Wales bestiegen, um auf die Bedeutung eines "ganzheitlichen" Ansatzes in der Krebsbehandlung hinzuweisen. Die 44-Jährige, die vor gut zwei Jahren an Krebs erkrankt war, erklärte am Sonntag im Onlinedienst Instagram, sie habe die "Drei-Gipfel-Herausforderung" zur Unterstützung der Royal Marsden Cancer Charity angenommen. Die Organisation unterstützt Krebspatienten in dem Krankenhaus, in dem Kate selbst behandelt wurrde.

Gewerkschaft: Bundespolizei droht im nächsten Jahr Engpass bei den Bodycams

Der Bundespolizei droht nach Angaben der Gewerkschaft der Polizei (GdP) im kommenden Jahr ein Engpass bei der Ausstattung mit Bodycams. Eine Ausschreibung über 2500 neue Geräte mit einer Option auf weitere 1500 sei gescheitert, sagte der GdP-Vorsitzende Andreas Roßkopf der "Rheinischen Post" (Montagsausgabe). "Im kommenden Jahr werden die Beamten womöglich ohne einsatzfähige Bodycams dastehen", sagte Roßkopf.

Textgröße ändern: