Pallade Veneta - Forderungen aus Schulen und Kommunen nach mehr Geld für Schulsanierungen

Forderungen aus Schulen und Kommunen nach mehr Geld für Schulsanierungen


Forderungen aus Schulen und Kommunen nach mehr Geld für Schulsanierungen
Forderungen aus Schulen und Kommunen nach mehr Geld für Schulsanierungen / Foto: Jean-Philippe LACOUR - AFP/Archiv

Lehrer, Städte und Gemeinden fordern nach dem Ende der Corona-Pandemie von Bund und Ländern deutlich mehr Geld für die Sanierung maroder Schulgebäude in Deutschland. "Viele Gebäude sind in einem Zustand, in dem sie dringendst saniert gehören", sagte der neue Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Stefan Düll, der "Augsburger Allgemeinen" vom Mittwoch. "Der Standard, den unser Land eigentlich vertritt, ist bei vielen Schulen nicht mehr gegeben."

Textgröße ändern:

Dieses Problem sei in der Corona-Pandemie "aus dem Fokus geraten", sagte Dürr. Der Zustand vieler Schulen sei jedoch nicht mehr hinnehmbar.

Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtebunds, Gerd Landsberg, bezifferte den Sanierungsstau an den Schulen in den Kommunen auf inzwischen 47,4 Milliarden Euro. In dieser Summe seien auch notwendige Digitalisierungsmaßnahmen enthalten. "Die Höhe der notwendigen Investitionen zeigt aber, dass es dazu auch die Unterstützung des Bundes und insbesondere der Länder braucht", sagte Landsberg.

Es dürfe "nicht nur bei Sonntagsreden zu einer besseren Bildungsinfrastruktur bleiben, sondern muss - durch wirkliche Investitionsförderung - auch echte Priorität werden", betonte Landsberg.

A.Graziadei--PV

Empfohlen

Britischer Prinz George wechselt im September auf Eliteschule Eton

Prinz George, der älteste Sohn des britischen Thronfolgers Prinz William, wird ab September die Eliteschule Eton besuchen. Der Kensington-Palast gab den Schulwechsel am Dienstag bekannt. Der zwölfjährige George folgt damit seinem Vater William und seinem Onkel Harry, die ebenfalls in Eton zur Schule gingen. Unklar ist bisher, ob George auch im Internat der Schule wohnen wird. Eton ist nur wenige Kilometer vom Wohnsitz seiner Eltern auf dem Gelände von Schloss Windsor entfernt.

Deutsches Studierendenwerk drängt auf rasche Einigung bei Bafög-Reform

Das Deutsche Studierendenwerk (DSW) pocht auf die von der Koalition versprochene Bafög-Erhöhung. "Der Zick-Zack-Kurs der Bundesregierung beim Bafög ist ein verheerendes Signal an die Studierenden und die junge Generation insgesamt", sagte DSW-Vorstandschef Matthias Anbuhl der "Rheinischen Post" vom Dienstag. "Der Fachkräftemangel wird sich in den kommenden Jahren verschärfen, denn die Boomer-Generation geht nun Schritt für Schritt in Rente", betonte Anbuhl.

Bildungsbericht zeigt erneut Defizite bei Chancengerechtigkeit und Kompetenzen

Der Nationale Bildungsbericht zeigt erneut deutliche Defizite bei Chancengerechtigkeit und grundlegenden Standards auf. "Die Bildungsschere tut sich ab der Geburt auf", sagte Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) am Montag bei der Vorstellung des Berichts. Sie betonte die Bedeutung der frühkindlichen Bildung und will dazu neben der Kita verstärkt die Familien in die Pflicht nehmen.

Streit um Bafög-Reform: DGB warnt vor Politikverdrossenheit bei jungen Menschen

Vor dem Hintergrund des anhaltenden Streits in der Koalition über die geplante Bafög-Reform hat der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) die CDU davor gewarnt, junge Menschen aus dem Blick zu verlieren. "Die aktuelle Diskussion um ein Aussetzen der Bafög-Reform treibt Studierende und Schülerinnen und Schüler in die Politikverdrossenheit", erklärte DGB-Vize Elke Hannack am Montag. Sie ist selbst Mitglied im CDU-Bundesvorstand.

Textgröße ändern: