Pallade Veneta - Anti-israelische Proteste an Unis: USA entziehen rund 300 Menschen Visa

Anti-israelische Proteste an Unis: USA entziehen rund 300 Menschen Visa


Anti-israelische Proteste an Unis: USA entziehen rund 300 Menschen Visa
Anti-israelische Proteste an Unis: USA entziehen rund 300 Menschen Visa / Foto: Nathan Howard - POOL/AFP

Im Vorgehen gegen die anti-israelischen Proteste an US-Hochschulen hat die Regierung in Washington die Visa von rund 300 Menschen annulliert. Auf die Frage bei einem Besuch in Guyana dazu, ob Berichte über die Entziehung von 300 Visa zuträfen, sagte US-Außenminister Marco Rubio am Donnerstag: "Vielleicht sind es inzwischen mehr als 300. Wir machen das jeden Tag, jedes Mal, wenn ich einen dieser Verrückten finde."

Textgröße ändern:

Im vergangenen Jahr hatte es an zahlreichen US-Universitäten gewalttätige anti-israelische Proteste wegen des Kriegs zwischen Israel und der islamistischen Palästinenserorganisation Hamas gegeben. Vor rund zweieinhalb Wochen wurde einer der bekanntesten Vertreter der pro-palästinensischen Proteste, der Student und Aktivist Mahmoud Khalil, von Mitarbeitern der Einwanderungs- und Grenzschutzbehörde ICE festgenommen. Er hatte nach Angaben eines Studentenverbandes zum Zeitpunkt seiner Festnahme eine permanente Aufenthaltsgenehmigung, eine sogenannte Green Card.

Khalil wird vorgeworfen, während pro-palästinensischer Proteste an der renommierten Columbia University in New York im vergangenen Jahr Hamas-freundliche Ansichten vertreten zu haben. Das US-Heimatschutzinisterium erklärte, die Festnahme sei im Einklang mit Präsident Donald Trumps Dekreten zum Verbot von Antisemitismus erfolgt. Trump hatte nach Khalils Festnahme weitere derartige Maßnahmen angekündigt.

A.Fallone--PV

Empfohlen

Studie: Nachfrage nach staatlicher Studienunterstützung sinkt weiter

Die Nachfrage nach staatlicher finanzieller Unterstützung während des Studiums sinkt weiter. 2024 bezogen nur 15,1 Prozent der Studierenden in Deutschland Bafög, Stipendien oder Studienkredite, wie das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) am Donnerstag in Gütersloh mitteilte. Das waren 1,7 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr.

Frauen beginnen häufiger ein MINT-Studium - neuer Höchststand

Frauen entscheiden sich immer häufiger für ein Studium im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Der Frauenanteil unter den Erstsemestern in solchen MINT-Fächern lag im Studienjahr 2024 bei 36 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Das sei ein neuer Höchststand. Zehn Jahre zuvor betrug der Frauenanteil im ersten Fachsemester in diesem Bereich erst 31 Prozent.

Fehlerfrei ins zweite Halbjahr: Studienkreis verschenkt Rechtschreib-Ratgeber

Neue Broschüre und Rechtschreibtraining sollen Schreibkompetenz von Schülerinnen und Schülern stärken

Promotionsquote: Studienfach Chemie führt mit 80 Prozent

Das Studienfach Chemie hat in Deutschland im Jahr 2024 die höchste Promotionsquote aller Fächer erreicht. Rechnerisch führten rund 80 Prozent der Masterabschlüsse später zu einer Promotion, wie das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) am Donnerstag in Gütersloh mitteilte. In Biologie und Medizin lag die Quote jeweils bei 71 Prozent. Deutlich niedriger war sie in Ingenieurfächern wie Maschinenbau mit 24 Prozent oder Elektrotechnik mit 21 Prozent.

Textgröße ändern: