Pallade Veneta - Antisemitismus-Vorwürfe: US-Regierung droht Harvard University mit Kürzungen

Antisemitismus-Vorwürfe: US-Regierung droht Harvard University mit Kürzungen


Antisemitismus-Vorwürfe: US-Regierung droht Harvard University mit Kürzungen
Antisemitismus-Vorwürfe: US-Regierung droht Harvard University mit Kürzungen / Foto: Scott Eisen - GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv

Nach Kürzungen bei der staatlichen Unterstützung der Columbia University droht die US-Regierung nun auch der Harvard University wegen Antisemitismus-Vorwürfen mit ähnlichen Maßnahmen. US-Bildungsministerin Linda McMahon begründete die Überprüfung von Fördergeldern in Höhe von neun Milliarden Dollar (8,3 Milliarden Euro) am Montag mit "Harvards Versagen beim Schutz von Studenten vor antisemitischer Diskriminierung auf dem Campus" im Zuge pro-palästinensischer Demonstrationen.

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Die US-Behörden prüfen nach eigenen Angaben Verträge der Regierung mit der Universität in Höhe von rund 255 Millionen Dollar sowie mehrjährige Förderzusagen in Höhe von 8,7 Milliarden Dollar.

Harvard wies den Vorwurf des Antisemitismus zurück. Die Universität habe ihre Regeln und ihren Umgang mit Verstößen gegen diese Regeln in den vergangenen 15 Monaten verschärft, um Antisemitismus auf dem Campus zu adressieren. Eine Kürzung der Gelder wäre fatal, erklärte der Universitätspräsident Alan Garner. "Wenn diese Förderung beendet wird, wird dies lebensrettende Forschung stoppen und wichtige wissenschaftliche Forschung und Innovation gefährden."

US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt den Druck auf renommierte US-Universitäten wegen pro-palästinensischer Demonstrationen erhöht. Anfang März verkündete er die Überprüfung der staatlichen Unterstützung für die Columbia University und nahm einen prominenten pro-palästinensischen Aktivisten dort fest.

F.M.Ferrentino--PV

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