Pallade Veneta - KMK-Präsidentin für mehr Flexibilität bei Gewinnung zusätzlicher Lehrkräfte

KMK-Präsidentin für mehr Flexibilität bei Gewinnung zusätzlicher Lehrkräfte


KMK-Präsidentin für mehr Flexibilität bei Gewinnung zusätzlicher Lehrkräfte
KMK-Präsidentin für mehr Flexibilität bei Gewinnung zusätzlicher Lehrkräfte / Foto: John MACDOUGALL - AFP/Archiv

Angesichts des Lehrermangels hat die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Karin Prien (CDU), mehr Flexibilität bei der Gewinnung zusätzlicher Lehrkräfte gefordert. Im "Tagesspiegel" (Sonntagsausgabe) sprach sie sich für eine Lockerung der Vorschrift aus, wonach alle Lehrkräfte mindestens zwei Unterrichtsfächer studiert haben müssen. "Ich halte es bei Mangelfächern für richtig, Lehrkräfte einzustellen, die zunächst nur dieses eine Fach unterrichten können", sagte die schleswig-holsteinische Bildungsministerin.

Textgröße ändern:

Es könne dann darüber gesprochen werden, "in welchem Zeitraum die Befähigung für ein zweites Fach erworben werden muss" oder ob dafür beispielsweise ein Zeitraum von zehn Jahren reiche. Prien erwartet, dass auf diese Weise "erheblich mehr Spielräume für Seiteneinsteiger" geschaffen werden könnten, die beispielsweise ein Fachstudium in einer Naturwissenschaft absolviert haben oder Musiker sind.

Derzeit müssen Quer- oder Seiteneinsteiger in Deutschland erst ein zweites Fach nachstudieren, bevor sie mit dem Referendariat beginnen dürfen. Diese Hürde gilt auch für Bewerber aus dem Ausland, was dazu führt, dass nur ein Bruchteil von ihnen in Deutschland als vollständige Lehrkräfte anerkannt und bezahlt werden.

J.Lubrano--PV

Empfohlen

Britischer Prinz George wechselt im September auf Eliteschule Eton

Prinz George, der älteste Sohn des britischen Thronfolgers Prinz William, wird ab September die Eliteschule Eton besuchen. Der Kensington-Palast gab den Schulwechsel am Dienstag bekannt. Der zwölfjährige George folgt damit seinem Vater William und seinem Onkel Harry, die ebenfalls in Eton zur Schule gingen. Unklar ist bisher, ob George auch im Internat der Schule wohnen wird. Eton ist nur wenige Kilometer vom Wohnsitz seiner Eltern auf dem Gelände von Schloss Windsor entfernt.

Deutsches Studierendenwerk drängt auf rasche Einigung bei Bafög-Reform

Das Deutsche Studierendenwerk (DSW) pocht auf die von der Koalition versprochene Bafög-Erhöhung. "Der Zick-Zack-Kurs der Bundesregierung beim Bafög ist ein verheerendes Signal an die Studierenden und die junge Generation insgesamt", sagte DSW-Vorstandschef Matthias Anbuhl der "Rheinischen Post" vom Dienstag. "Der Fachkräftemangel wird sich in den kommenden Jahren verschärfen, denn die Boomer-Generation geht nun Schritt für Schritt in Rente", betonte Anbuhl.

Bildungsbericht zeigt erneut Defizite bei Chancengerechtigkeit und Kompetenzen

Der Nationale Bildungsbericht zeigt erneut deutliche Defizite bei Chancengerechtigkeit und grundlegenden Standards auf. "Die Bildungsschere tut sich ab der Geburt auf", sagte Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) am Montag bei der Vorstellung des Berichts. Sie betonte die Bedeutung der frühkindlichen Bildung und will dazu neben der Kita verstärkt die Familien in die Pflicht nehmen.

Streit um Bafög-Reform: DGB warnt vor Politikverdrossenheit bei jungen Menschen

Vor dem Hintergrund des anhaltenden Streits in der Koalition über die geplante Bafög-Reform hat der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) die CDU davor gewarnt, junge Menschen aus dem Blick zu verlieren. "Die aktuelle Diskussion um ein Aussetzen der Bafög-Reform treibt Studierende und Schülerinnen und Schüler in die Politikverdrossenheit", erklärte DGB-Vize Elke Hannack am Montag. Sie ist selbst Mitglied im CDU-Bundesvorstand.

Textgröße ändern: