Pallade Veneta - ICE springt nach Kollision mit Kleintransporter in Hamburg aus Schienen

ICE springt nach Kollision mit Kleintransporter in Hamburg aus Schienen


ICE springt nach Kollision mit Kleintransporter in Hamburg aus Schienen
ICE springt nach Kollision mit Kleintransporter in Hamburg aus Schienen / Foto: John MACDOUGALL - AFP/Archiv

Nach einem Zusammenstoß mit einem Kleintransporter ist am Dienstagmorgen in Hamburg ein ICE der Deutschen Bahn teils aus den Schienen gesprungen und musste evakuiert werden. Wie die Feuerwehr in der Hansestadt berichtete, lösten erste Meldungen zu einem entgleisten Zug einen Großeinsatz von Rettungskräften aus. Letztlich gab es aber keine Verletzten. Auch der Autofahrer hatte sich rechtzeitig in Sicherheit gebracht. In dem ICE hielten sich demnach 105 Passagiere auf.

Textgröße ändern:

Nach Feuerwehrangaben ereignete sich der Unfall an einem mit Halbschranken versehenen Bahnübergang im Stadtteil Rönneburg im äußersten Süden Hamburgs an der Grenze zu Niedersachsen. Bei dem Auto handelte es sich um einen von Handwerkern genutzten Kleinbus. Dieser wurde durch die Kollision mit dem ICE völlig zerstört, eine Vorderachse des Triebkopfs sprang aus dem Gleis.

Da der Zug deshalb nicht mehr weiterfahren konnte, evakuierten Retter der Feuerwehr die Passagiere über eine Waggontür, die sich auf Höhe des Bahnübergangs befand. Busse des Hamburger Verkehrsverbunds HVV brachten die Menschen zum Bahnhof Hamburg-Harburg, von wo sie ihre Reise fortsetzen konnten. Zur Unfallursache gab es zunächst keine genaueren Informationen.

E.Magrini--PV

Empfohlen

Fehlgeschlagene Hinrichtung von US-Todeskandidatin: Rufe nach Aus für Todesstrafe

Nach der fehlgeschlagenen Hinrichtung einer US-Todeskandidatin dringen Menschenrechtler auf die Abschaffung der Todesstrafe in den Vereinigten Staaten. Nach Amnesty International erklärte auch UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk am Donnerstag: "Die Todesstrafe hat in keiner Gesellschaft einen Platz." Türk forderte Gnade für die verurteilte Mörderin Christa Pike, die zwei Giftspritzen überlebt hatte.

Schülerproteste in Frankreich: Regierung gibt Linkspopulisten Mitschuld

Angesichts der gewaltsamen Schülerproteste hat die französische Regierung der linkpopulistische Partei LFI eine Mitschuld für die Ausschreitungen gegeben. Die Protestbewegung sei "ein organisiertes Manöver der LFI und ihrer linksextremen Verbündeten", erklärte das Amt das Premierministers unter Berufung auf den Inlandsgeheimdienst am Donnerstag. Bis zum Nachmittag war es in zahlreichen Städten zu teils heftigen Ausschreitungen gekommen; es gab größere Brände und auch Angriffe auf Schulpersonal und Sicherheitskräfte.

Mehr als 13 Jahre Haft wegen Mordes für Narkosearzt in Hessen

Mehr als fünf Jahre nach dem Tod eines Mädchens bei einer Zahnbehandlung hat das Landgericht Frankfurt am Main einen Narkosearzt in einem neuen Prozess zu 13 Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde der 69-Jährige wegen Mordes, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag mitteilte. Die Kammer sah es als erwiesen an, dass er elementare Hygienestandards missachtet hatte.

Nach verheerenden Waldbränden: Algeriens Unterhaus billigt Todesstrafe für Brandstifter

Wenige Wochen nach den tödlichen Waldbränden im Nordosten Algeriens hat das Parlament in Algier eine Ausweitung der Todesstrafe auf Brandstiftung beschlossen. Die Abgeordneten im Unterhaus billigten am Donnerstag eine Änderung des Strafgesetzbuchs, nach der die Todesstrafe künftig für das vorsätzliche Inbrandsetzen von Wäldern, Waldflächen sowie bepflanzten oder unbepflanzten Feldern verhängt werden kann.

Textgröße ändern: