Pallade Veneta - Mehrere Verletzte bei Überfall auf Geldtransporter in Saarlouis

Mehrere Verletzte bei Überfall auf Geldtransporter in Saarlouis


Mehrere Verletzte bei Überfall auf Geldtransporter in Saarlouis
Mehrere Verletzte bei Überfall auf Geldtransporter in Saarlouis / Foto: DANIEL REINHARDT - AFP/Archiv

Im saarländischen Saarlouis sind bei einem bewaffneten Überfall auf einen Geldtransporter mehrere Menschen verletzt worden. Der Überfall ereignete sich am Freitagmorgen im Saarlouiser Stadtteil Lisdorf und sorgte für einen Großeinsatz, wie ein Sprecher der Polizei in Saarbrücken sagte.

Textgröße ändern:

Die noch unbekannten Täter warteten demnach in einem Kleinwagen an einer Kreuzung auf den Transporter. Als dieser abbog, rammten sie das Fahrzeug und stoppten es. Anschließend eröffneten sie das Feuer. Den Angaben zufolge kam es fast zeitgleich im Heckbereich des Transporters zu einer Explosion.

Dadurch gerieten beide Autos sowie weitere daneben stehende in Brand und wurden beschädigt. Die Unbekannten flohen anschließend vor der Polizei mit zwei hochmotorisierten Fahrzeugen in Richtung der französischen Grenze. Durch den Überfall wurden ein Mitarbeiter des Sicherheitsunternehmens sowie mehrere Polizeibeamte verletzt.

Laut Polizei erbeuteten die Täter Bargeld, über die Höhe könnten jedoch "aus ermittlungstaktischen Gründen" keine Angaben gemacht werden. Es liefen umfangreiche gemeinsame Fahndungsmaßnahmen mit der Bundespolizei, hieß es weiter. Das Landespolizeipräsidium stehe zudem im ständigen Austausch mit Behörden im In- und Ausland.

A.Graziadei--PV

Empfohlen

Tennessee: US-Gericht setzt erste Hinrichtung einer Frau seit 200 Jahren aus

Aufschub in letzter Minute: Ein US-Bundesgericht hat am Mittwoch die Hinrichtung der ersten Frau im Bundesstaat Tennessee seit mehr als 200 Jahren kurzfristig ausgesetzt. Die verurteilte Mörderin Christa Pike sollte per Giftspritze hingerichtet werden.

Ärmelkanal-Unglück mit 31 Toten: Schleuser zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt

Knapp fünf Jahre nach einem Bootsunglück auf dem Ärmelkanal mit mindestens 31 Toten hat ein Gericht in Paris am Mittwoch 13 Männer zu Haftstrafen von bis zu zehn Jahren verurteilt. Sechs von ihnen wurden der fahrlässigen Tötung schuldig gesprochen. Einer der Angeklagten wurde freigesprochen. Das bislang größte bekannte Bootsunglück von Migranten auf dem Ärmelkanal sei eine "beispiellose Katastrophe, verursacht von einzelnen, die unter Missachtung von Menschenleben von Geldgier getrieben waren", hieß es in der Urteilsbegründung. Ein weiteres Verfahren gegen sieben französische Soldaten, die im Verdacht unterlassener Hilfeleistung stehen, läuft noch.

Milliardenklage nach abgesagter Übernahme von VW durch Porsche scheitert endgültig

17 Jahre nach der gescheiterten Übernahme von Volkswagen durch Porsche ist eine Musterklage von Anlegern gegen die Autobauer endgültig gescheitert. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe bestätigte nach Angaben vom Mittwoch das Urteil des Oberlandesgerichts Celle, das Porsche 2022 Recht gegeben hatte. Es ging in dem Verfahren um die Frage, ob Porsche bei den Informationen für den Kapitalmarkt 2008 verwerflich handelte. (Az. II ZB 21/22)

Mehr als hundert Objekte durchsucht: Bundesweite Razzia in Reinigungsgewerbe

Bei einer großangelegten Razzia im Reinigungsgewerbe sind am Mittwoch mehr als hundert Wohnungen, Unterkünfte, Firmen und Hotels in ganz Deutschland durchsucht worden. Dabei wurden zehn Haftbefehle vollstreckt, wie das Hauptzollamt Berlin mitteilte. Außerdem wurde ein Großteil der zuvor angeordneten Vermögensarreste in einer Gesamthöhe von 106 Millionen Euro vollstreckt.

Textgröße ändern: