Pallade Veneta - Nach Frankreich geflohener Mörder wird nach Deutschland ausgeliefert

Nach Frankreich geflohener Mörder wird nach Deutschland ausgeliefert


Nach Frankreich geflohener Mörder wird nach Deutschland ausgeliefert
Nach Frankreich geflohener Mörder wird nach Deutschland ausgeliefert / Foto: INA FASSBENDER, - - AFP/Archiv

Der Anfang Januar aus dem Amtsgericht Regensburg geflohene verurteilte Mörder wird von Frankreich nach Deutschland ausgeliefert. Bei einem Anhörungstermin am Dienstag habe er sich mit der Auslieferung einverstanden erklärt, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth am Donnerstag auf Anfrage. Zuerst hatte der Bayerische Rundfunk darüber berichtet. Rachid C. war durch ein Fenster des Gerichts geflüchtet und vier Tage später in Frankreich festgenommen worden.

Textgröße ändern:

Der 40-Jährige ist unter anderem wegen Mords und Raubs mit Todesfolge rechtskräftig verurteilt. Er verbüßt eine lebenslange Freiheitsstrafe. Wegen dieser Tat betrieb die Staatsanwaltschaft in Nürnberg seine Auslieferung. Beim Prozess vor dem Amtsgericht in Regensburg ging es um eine weitere Straftat, die er im Gefängnis begangen haben soll.

Die Staatsanwaltschaft rechnet damit, dass C. noch im Januar nach Deutschland ausgeliefert wird. In welcher Justizvollzugsanstalt er dann untergebracht wird, teilte sie - wie in allen solchen Fällen - aus Sicherheitsgründen und wegen des Persönlichkeitsrechts nicht mit. Das Gefängnis entscheide, ob die Bedingungen des Strafvollzugs nun verschärft würden.

Y.Destro--PV

Empfohlen

Tennessee: US-Gericht setzt erste Hinrichtung einer Frau seit 200 Jahren aus

Aufschub in letzter Minute: Ein US-Bundesgericht hat am Mittwoch die Hinrichtung der ersten Frau im Bundesstaat Tennessee seit mehr als 200 Jahren kurzfristig ausgesetzt. Die verurteilte Mörderin Christa Pike sollte per Giftspritze hingerichtet werden.

Ärmelkanal-Unglück mit 31 Toten: Schleuser zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt

Knapp fünf Jahre nach einem Bootsunglück auf dem Ärmelkanal mit mindestens 31 Toten hat ein Gericht in Paris am Mittwoch 13 Männer zu Haftstrafen von bis zu zehn Jahren verurteilt. Sechs von ihnen wurden der fahrlässigen Tötung schuldig gesprochen. Einer der Angeklagten wurde freigesprochen. Das bislang größte bekannte Bootsunglück von Migranten auf dem Ärmelkanal sei eine "beispiellose Katastrophe, verursacht von einzelnen, die unter Missachtung von Menschenleben von Geldgier getrieben waren", hieß es in der Urteilsbegründung. Ein weiteres Verfahren gegen sieben französische Soldaten, die im Verdacht unterlassener Hilfeleistung stehen, läuft noch.

Milliardenklage nach abgesagter Übernahme von VW durch Porsche scheitert endgültig

17 Jahre nach der gescheiterten Übernahme von Volkswagen durch Porsche ist eine Musterklage von Anlegern gegen die Autobauer endgültig gescheitert. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe bestätigte nach Angaben vom Mittwoch das Urteil des Oberlandesgerichts Celle, das Porsche 2022 Recht gegeben hatte. Es ging in dem Verfahren um die Frage, ob Porsche bei den Informationen für den Kapitalmarkt 2008 verwerflich handelte. (Az. II ZB 21/22)

Mehr als hundert Objekte durchsucht: Bundesweite Razzia in Reinigungsgewerbe

Bei einer großangelegten Razzia im Reinigungsgewerbe sind am Mittwoch mehr als hundert Wohnungen, Unterkünfte, Firmen und Hotels in ganz Deutschland durchsucht worden. Dabei wurden zehn Haftbefehle vollstreckt, wie das Hauptzollamt Berlin mitteilte. Außerdem wurde ein Großteil der zuvor angeordneten Vermögensarreste in einer Gesamthöhe von 106 Millionen Euro vollstreckt.

Textgröße ändern: