Pallade Veneta - Mehr als 3000 Tote nach Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet

Mehr als 3000 Tote nach Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet


Mehr als 3000 Tote nach Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet
Mehr als 3000 Tote nach Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet / Foto: STR - AFP

Nach dem verheerenden Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet ist die Gesamtzahl der Toten in beiden Ländern auf mehr als 3000 gestiegen. Die türkische Katastrophenschutzbehörde Afad teilte am Montagabend mit, dass nach jüngsten vorläufigen Zahlen mindestens 1762 Menschen in der Türkei ums Leben gekommen seien. In Syrien meldeten Regierung und Rettungskräfte mindestens 1293 Todesopfer.

Textgröße ändern:

In der Türkei wurden nach Behördenangaben außerdem mehr als 12.000 Menschen verletzt, in Syrien sprachen Behörden und Rettungskräfte von mehr als 3400 Verletzten.

Das Beben der Stärke 7,8 hatte die durch den Bürgerkrieg in Syrien bereits schwer gezeichnete Region am frühen Montagmorgen getroffen. In den Stunden darauf wurde das türkisch-syrische Grenzgebiet von mehr als 50 Nachbeben erschüttertet. Eines von ihnen hatte die Stärke 7,5.

Tausende Gebäude wurden zerstört. Zahlreiche Menschen wurden verschüttet, Rettungskräfte suchten unter den Trümmern nach Überlebenden. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan ordnete eine siebentägige Staatstrauer an. Deutschland und zahlreiche weitere Länder mobilisierten Soforthilfe für die Erdbebenopfer.

G.Riotto--PV

Empfohlen

Tennessee: US-Gericht setzt erste Hinrichtung einer Frau seit 200 Jahren aus

Aufschub in letzter Minute: Ein US-Bundesgericht hat am Mittwoch die Hinrichtung der ersten Frau im Bundesstaat Tennessee seit mehr als 200 Jahren kurzfristig ausgesetzt. Die verurteilte Mörderin Christa Pike sollte per Giftspritze hingerichtet werden.

Ärmelkanal-Unglück mit 31 Toten: Schleuser zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt

Knapp fünf Jahre nach einem Bootsunglück auf dem Ärmelkanal mit mindestens 31 Toten hat ein Gericht in Paris am Mittwoch 13 Männer zu Haftstrafen von bis zu zehn Jahren verurteilt. Sechs von ihnen wurden der fahrlässigen Tötung schuldig gesprochen. Einer der Angeklagten wurde freigesprochen. Das bislang größte bekannte Bootsunglück von Migranten auf dem Ärmelkanal sei eine "beispiellose Katastrophe, verursacht von einzelnen, die unter Missachtung von Menschenleben von Geldgier getrieben waren", hieß es in der Urteilsbegründung. Ein weiteres Verfahren gegen sieben französische Soldaten, die im Verdacht unterlassener Hilfeleistung stehen, läuft noch.

Milliardenklage nach abgesagter Übernahme von VW durch Porsche scheitert endgültig

17 Jahre nach der gescheiterten Übernahme von Volkswagen durch Porsche ist eine Musterklage von Anlegern gegen die Autobauer endgültig gescheitert. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe bestätigte nach Angaben vom Mittwoch das Urteil des Oberlandesgerichts Celle, das Porsche 2022 Recht gegeben hatte. Es ging in dem Verfahren um die Frage, ob Porsche bei den Informationen für den Kapitalmarkt 2008 verwerflich handelte. (Az. II ZB 21/22)

Mehr als hundert Objekte durchsucht: Bundesweite Razzia in Reinigungsgewerbe

Bei einer großangelegten Razzia im Reinigungsgewerbe sind am Mittwoch mehr als hundert Wohnungen, Unterkünfte, Firmen und Hotels in ganz Deutschland durchsucht worden. Dabei wurden zehn Haftbefehle vollstreckt, wie das Hauptzollamt Berlin mitteilte. Außerdem wurde ein Großteil der zuvor angeordneten Vermögensarreste in einer Gesamthöhe von 106 Millionen Euro vollstreckt.

Textgröße ändern: