Pallade Veneta - Drei Verdächtige nach Brandserie mit Millionenschaden in Niedersachsen ermittelt

Drei Verdächtige nach Brandserie mit Millionenschaden in Niedersachsen ermittelt


Drei Verdächtige nach Brandserie mit Millionenschaden in Niedersachsen ermittelt
Drei Verdächtige nach Brandserie mit Millionenschaden in Niedersachsen ermittelt / Foto: Daniel ROLAND - AFP/Archiv

Nach einer Brandserie mit einem Schaden in Millionenhöhe im niedersächsischen Landkreis Rotenburg haben Ermittler drei Verdächtige ermittelt. Es handle sich um Männer im Alter zwischen 22 und 26 Jahren, teilten die Polizei in Rotenburg an der Wümme und die Staatsanwaltschaft in Verden am Dienstag mit. Sie stammen demnach aus der Region. Ihre Wohnungen wurden durchsucht, die Ermittlungen dauerten an.

Textgröße ändern:

Laut Ermittlern sollen sie für eine Brandstiftung auf einem Firmengelände am Wochenende sowie für zahlreiche weitere Taten in den vergangenen Monaten verantwortlich sein. In der Nacht zum Sonntag hatte ein Großfeuer bei einem Unternehmen in Sittensen mehr als 20 in einer offenen Halle abgestellte Busse und Lastwagenanhänger zerstört. Kurz zuvor war in einem Nachbarort darüber hinaus noch ein Auto auf dem Gelände eines Fahrzeughändlers ausgebrannt.

Die Ermittler gehen nach eigenen Angaben davon aus, dass die beiden letzten Feuer mit einer Serie von Brandstiftungen an Autos zusammenhängen, die sich seit dem vergangenen Herbst im Landkreis ereignete. Dabei wurden mehrfach einzelne Fahrzeuge angezündet, es gab aber auch Brandstiftungen bei Firmen.

Dabei gingen laut Polizei bereits im November mehrere Transporter an einem Autohaus in Scheeßel in Flammen auf, im Dezember brannten zudem knapp 40 Altautos auf dem Gelände einer Fahrzeugverwertung in Rotenburg. Nach diesem Feuer gründete die Polizei eine spezielle Ermittlungsgruppe zur Aufklärung. Der Gesamtschaden der Brandserie beläuft sich auf mehrere Millionen Euro.

N.Tartaglione--PV

Empfohlen

Milliardenklage nach gescheiterter Übernahme von VW durch Porsche scheitert endgültig

17 Jahre nach der gescheiterten Übernahme von Volkswagen durch Porsche ist eine Musterklage von Anlegern gegen die Autobauer endgültig gescheitert. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe bestätigte nach Angaben vom Mittwoch das Urteil des Oberlandesgerichts Celle, das Porsche 2022 Recht gegeben hatte. Es ging in dem Verfahren um die Frage, ob Porsche bei den Informationen für den Kapitalmarkt 2008 verwerflich handelte. (Az. II ZB 21/22)

Leichenschändungen in Klinik: Fünf Jahre Haft für 40-Jährigen in Bielefeld

Wegen sexueller Handlungen an Leichen in einem Krankenhaus hat das Landgericht Bielefeld einen 40-Jährigen zu fünf Jahren Haft verurteilt. Der Angeklagte wurde unter anderem der Störung der Totenruhe in sieben Fällen schuldig gesprochen, wie ein Gerichtssprecher am Mittwoch sagte. Der Mann soll laut Anklage 2025 in ein Krankenhaus in Bünde eingedrungen sein und sich dort an mehreren Leichen sexuell vergangen haben.

Freundin in Streit mit Faustschlägen getötet: 46-Jähriger in Berlin verurteilt

Weil er eine Freundin nach einem Streit in einer Grünanlage in Berlin tötete, ist ein 46-Jähriger zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und neun Monaten verurteilt worden. Das Landgericht Berlin sprach den am Mittwoch des Totschlags schuldig. Der Angeklagte hatte sich in dem Prozess nicht zu den Vorwürfen geäußert.

Lebenslange Haft wegen Mordes an Exfreundin auf offener Straße in Bremen

Das Landgericht Bremen hat einen 33-Jährigen wegen Mordes an seiner Exfreundin auf offener Straße zu lebenslanger Haft verurteilt. Die zuständige Kammer stellte zudem eine besondere Schwere der Schuld fest, wie ein Gerichtssprecher am Mittwoch mitteilte. Damit ist eine vorzeitige Entlassung des Verurteilten aus der Haft nach 15 Jahren weitestgehend ausgeschlossen.

Textgröße ändern: