Pallade Veneta - Restauranteinbrecher betrinkt sich in Wolfsburg in aller Seelenruhe am Tresen

Restauranteinbrecher betrinkt sich in Wolfsburg in aller Seelenruhe am Tresen


Restauranteinbrecher betrinkt sich in Wolfsburg in aller Seelenruhe am Tresen
Restauranteinbrecher betrinkt sich in Wolfsburg in aller Seelenruhe am Tresen / Foto: David GANNON - AFP/Archiv

Ein 33-Jähriger hat sich nach einem nächtlichen Einbruch in ein Wolfsburger Restaurant in aller Seelenruhe am Tresen betrunken. Wie die Polizei der niedersächsischen Stadt mitteilte, wurde der Mann am frühen Dienstagmorgen dort von einer überraschten Mitarbeiterin entdeckt. Der Einbrecher schlief seinen Rausch im Polizeigewahrsam aus, wurde durch die Erfahrung aber offenbar nicht geläutert: Nur Minuten nach der Entlassung wurde er bei einem Ladendiebstahl ertappt.

Textgröße ändern:

Nach Polizeiangaben schlug der Verdächtige zunächst eine Scheibe der Eingangstür ein und gelangte so in den Gastraum, wo er es sich am Tresen gemütlich machte und "reichlich" Alkohol trank. Von den Polizisten, welche die Mitarbeitern nach seiner Entdeckung rief, ließ er sich widerstandslos festnehmen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von stattlichen 2,63 Promille, weshalb der Mann zunächst zwecks Ausnüchterung mit zur Polizeiwache genommen wurde.

Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen durfte der 33-Jährige dann am Dienstagmittag gegen 12.00 Uhr wieder seiner Wege gehen, geriet den Beamten zufolge jedoch umgehend erneut auf die schiefe Bahn. Bereits gegen 12.30 Uhr erwischten ihn Angestellte eines Wolfsburger Supermarkt, als er einen gefüllten Einkaufswagen ohne vorheriges Bezahlen aus dem Geschäft bringen wollte. Sie übergaben ihn der Polizei, die ihn erneut in Gewahrsam nahm.

M.Romero--PV

Empfohlen

Milliardenklage nach gescheiterter Übernahme von VW durch Porsche scheitert endgültig

17 Jahre nach der gescheiterten Übernahme von Volkswagen durch Porsche ist eine Musterklage von Anlegern gegen die Autobauer endgültig gescheitert. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe bestätigte nach Angaben vom Mittwoch das Urteil des Oberlandesgerichts Celle, das Porsche 2022 Recht gegeben hatte. Es ging in dem Verfahren um die Frage, ob Porsche bei den Informationen für den Kapitalmarkt 2008 verwerflich handelte. (Az. II ZB 21/22)

Leichenschändungen in Klinik: Fünf Jahre Haft für 40-Jährigen in Bielefeld

Wegen sexueller Handlungen an Leichen in einem Krankenhaus hat das Landgericht Bielefeld einen 40-Jährigen zu fünf Jahren Haft verurteilt. Der Angeklagte wurde unter anderem der Störung der Totenruhe in sieben Fällen schuldig gesprochen, wie ein Gerichtssprecher am Mittwoch sagte. Der Mann soll laut Anklage 2025 in ein Krankenhaus in Bünde eingedrungen sein und sich dort an mehreren Leichen sexuell vergangen haben.

Freundin in Streit mit Faustschlägen getötet: 46-Jähriger in Berlin verurteilt

Weil er eine Freundin nach einem Streit in einer Grünanlage in Berlin tötete, ist ein 46-Jähriger zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und neun Monaten verurteilt worden. Das Landgericht Berlin sprach den am Mittwoch des Totschlags schuldig. Der Angeklagte hatte sich in dem Prozess nicht zu den Vorwürfen geäußert.

Lebenslange Haft wegen Mordes an Exfreundin auf offener Straße in Bremen

Das Landgericht Bremen hat einen 33-Jährigen wegen Mordes an seiner Exfreundin auf offener Straße zu lebenslanger Haft verurteilt. Die zuständige Kammer stellte zudem eine besondere Schwere der Schuld fest, wie ein Gerichtssprecher am Mittwoch mitteilte. Damit ist eine vorzeitige Entlassung des Verurteilten aus der Haft nach 15 Jahren weitestgehend ausgeschlossen.

Textgröße ändern: