Pallade Veneta - Bischof Bätzing zweifelt an Eingang von Woelkis Rücktrittsangebot in Vatikan

Bischof Bätzing zweifelt an Eingang von Woelkis Rücktrittsangebot in Vatikan


Bischof Bätzing zweifelt an Eingang von Woelkis Rücktrittsangebot in Vatikan
Bischof Bätzing zweifelt an Eingang von Woelkis Rücktrittsangebot in Vatikan / Foto: Tobias Schwarz - AFP/Archiv

Dem Vorsitzenden der katholischen Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Georg Bätzing ist im, Fall des Kölner Kardinals Rainer Maria Woelki noch einiges unklar. "Der Erzbischof von Köln hat selber gemeldet, er habe den Rücktritt angeboten - ich bin mir nicht sicher, ob das in Rom auch so angekommen ist", sagte der Limburger Bischof nach Angaben vom Freitag dem Deutschlandfunk. Er sei nicht über das Rücktrittsgesuch informiert worden, der DBK-Vorsitzende spiele "in dieser Frage überhaupt keine Rolle für Rom."

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Woelki war am Aschermittwoch aus einer seit Oktober andauernden Auszeit zurückgekehrt. In diese hatte er sich nach anhaltender Kritik an seiner Kommunikation und seinem Umgang mit dem Missbrauchsskandal im Erzbistum Köln begeben. Im März machte er bekannt, dass er Papst Franziskus seinen Amtsverzicht angeboten habe. Der Papst muss noch darüber entscheiden.

Über Franziskus sagte der Limburger Bischof Bätzing, der Papst sei "nicht der, der die Kirche vom Kopf auf die Füße stellen könnte, was wir uns wünschen". Er rechne innerhalb der kommenden fünf Jahre nicht mit grundlegenden Reformen wie etwa der Gleichberechtigung von Frauen in Weiheämtern oder der Abschaffung des Zölibats.

D.Vanacore--PV

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