Pallade Veneta - Vatikan: 250.000 Menschen nahmen am Sarg Abschied von Papst Franziskus

Vatikan: 250.000 Menschen nahmen am Sarg Abschied von Papst Franziskus


Vatikan: 250.000 Menschen nahmen am Sarg Abschied von Papst Franziskus
Vatikan: 250.000 Menschen nahmen am Sarg Abschied von Papst Franziskus / Foto: Handout - VATICAN MEDIA/AFP

Rund 250.000 Menschen haben nach Angaben des Vatikan im Petersdom Abschied von Papst Franziskus genommen. Damit kamen bis zur Schließung des Sarges mit dem verstorbenen Pontifex um 19.00 Uhr am Freitag mehr Gläubige in die Kirche als erwartet, wie der Heilige Stuhl weiter mitteilte. Den offenen Sarg von Franziskus' Vorgänger Benedikt XVI. hatten rund 195.000 Gläubige besucht. Einer der letzten Besucher, der von Papst Franziskus Abschied nahm, war Frankreichs Präsident Emmanuel Macron.

Textgröße ändern:

Der Sarg des am Ostermontag verstorbenen Papstes sollte am Abend in einer privaten Zeremonie versiegelt werden, bevor Franziskus am Samstag im Beisein von Staats- und Regierungschefs aus aller Welt beigesetzt wird. Bei der Trauerzeremonie ab 10.00 Uhr auf dem Petersplatz in Rom werden zudem hunderttausende Gläubige erwartet.

Nach der Zeremonie wird der Sarg des Papstes zur päpstlichen Basilika Santa Maria Maggiore im Stadtzentrum von Rom gebracht. Dort wird Franziskus in einem schlichten Grab beigesetzt. Franziskus ist auf eigenen Wunsch der erste Papst seit mehr als einem Jahrhundert, der nicht im Petersdom bestattet wird. Das Oberhaupt der katholischen Kirche war am Ostermontag im Alter von 88 Jahren gestorben.

U.Paccione--PV

Empfohlen

Fußballspieler Ribéry will Anzeige wegen Dokument in Epstein-Akten erstatten

Der ehemalige Bayern-München-Spieler Franck Ribéry hat juristische Schritte gegen die Autorin eines Schreibens angekündigt, das eine Verbindung Ribérys zur Affäre um den US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein nahelegt. Es handle sich um "Falschinformationen", erklärte Ribérys Anwalt Alberto Bruso am Dienstag.

Prozess um mehr als 120 verwahrloste Hunde: Bewährung für Frau in Sachsen-Anhalt

In einem Prozess um die Haltung von mehr als 120 verwahrlosten Hunden ist die Betreiberin einer Tierpension in Sachsen-Anhalt zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Das Amtsgericht Halle verurteilte die Angeklagte wegen Tierquälerei in zwei Fällen zu einer Haftstrafe von einem Jahr auf Bewährung, wie ein Gerichtssprecher am Dienstag mitteilte. Zudem wurde ihr verboten, Hunde zu halten, zu betreuen oder mit ihnen zu handeln.

Franzose in U-Haft: 89 Jugendliche in Deutschland und anderen Ländern missbraucht

Ein inzwischen 79 Jahre alter Franzose soll über Jahrzehnte hinweg insgesamt 89 männliche Jugendliche in mehreren Ländern missbraucht haben, auch in Deutschland. Der Mann namens Jacques Leveugle habe zudem gestanden, seine Mutter und eine Tante getötet zu haben, teilte Staatsanwalt Etienne Manteaux am Dienstag in Grenoble mit. Er rief mögliche weitere Opfer auf, sich bei den Behörden zu melden. Der Beschuldigte ist demnach bereits seit 2024 in Untersuchungshaft, vorbestraft ist er nicht.

Hamburg: Bauarbeiter stirbt nach Sturz von rund fünf Meter hohem Gerüst

Ein Bauarbeiter hat bei einem metertiefen Sturz von einem Gerüst in Hamburg tödliche Kopfverletzungen erlitten. Der 58-Jährige wurde reanimiert, starb aber kurz nach dem Unglück am Dienstag in einem Krankenhaus, wie die Polizei in der Hansestadt mitteilte. Er war demnach rund fünf Meter in die Tiefe gefallen.

Textgröße ändern: