Pallade Veneta - USA stufen zwei Banden in Haiti als Terrororganisationen ein

USA stufen zwei Banden in Haiti als Terrororganisationen ein


USA stufen zwei Banden in Haiti als Terrororganisationen ein
USA stufen zwei Banden in Haiti als Terrororganisationen ein / Foto: Clarens SIFFROY - AFP/Archiv

Die USA haben am Freitag zwei Banden in Haiti als ausländische Terrororganisationen eingestuft. Es handelt sich um die Banden Viv Ansanm und Gran Grif, die den größten Teil der Hauptstadt Port-au-Prince kontrollieren, wie US-Außenminister Marco Rubio am Freitag erklärte. "Die Zeit der Straffreiheit für diejenigen, die Gewalt in Haiti unterstützen, ist vorbei", sagte Rubio.

Textgröße ändern:

"Haitianische Banden, darunter die Koalition Viv Ansanm und Gran Grif, sind die Hauptursache für Instabilität und Gewalt in Haiti", betonte Rubio. Die Banden stellten eine direkte Bedrohung für die nationalen Sicherheitsinteressen der USA dar, fügte er hinzu.

Das Ziel der Banden sei es, die Regierung zu stürzen und einen Staat zu errichten, in dem sie ungehindert Verbrechen begehen und die Bevölkerung terrorisieren können, warnte Rubio.

Haiti, das ärmste Land des amerikanischen Kontinents, wird seit Jahren teilweise von bewaffneten Banden kontrolliert, die für Morde, Entführungen, Vergewaltigungen und andere Verbrechen verantwortlich sind. Unter der schwachen Übergangsregierung hat die Gewalt jüngst stark zugenommen.

In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres wurden nach Angaben der UNO in Haiti mehr als 1600 Menschen durch Bandengewalt getötet - die meisten von ihnen waren Bandenmitglieder. Mehr als eine Million Menschen seien durch die Bandengewalt vertrieben worden. UN-Angaben zufolge werden 85 Prozent von Port-au-Prince von Banden kontrolliert.

Die USA hatten in der Vergangenheit bereits andere kriminelle Banden als Terrororganisationen eingestuft, darunter das Sinaloa-Drogenkartell in Mexiko, die in Venezuela ansässige Gruppe Tren de Aragua und die aus El Salvador stammende MS-13.

M.Jacobucci--PV

Empfohlen

Starmer lehnt Rücktritt wegen Epstein-Affäre ab

Der britische Premierminister Keir Starmer lehnt einen Rücktritt wegen der Affäre um den verstorbenen US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein ab. Er werde sich nicht zurückziehen, sagte der Regierungschef am Montag vor Abgeordneten seiner Labour-Partei. Starmer wurde bei der Sitzung mit Applaus empfangen, wichtige Minister scharten sich in der größten Krise seiner 19-monatigen Amtszeit um den Regierungschef.

Bericht: Verdächtiger von tödlichem Angriff auf Zugbegleiter zuvor schon auffällig

Der wegen des tödlichen Angriffs auf einen Zugbegleiter festgenommene mutmaßliche Täter war einem Medienbericht zufolge am gleichen Tag schon einmal auffällig geworfen. Bundespolizisten hätten den 26-Jährigen am Tag der Tat bereits um 11.50 Uhr in Kaiserslautern aus einem aus Frankreich kommenden TGV geholt, berichtete der "Spiegel" am Montagabend. Zugbegleiter hätten in dem Vorfall die Behörden alarmiert, weil der Mann im Zug gegen eine Tür getreten habe.

Epstein-Affäre: Charles III. "zutiefst besorgt" über neue Vorwürfe gegen Andrew

Der britische König Charles III. hat sich "zutiefst besorgt" über die neuen Vorwürfe gegen seinen Bruder Andrew im Zusammenhang mit der Epstein-Affäre gezeigt. In einer am Montagabend in London veröffentlichten Erklärung sicherte der Monarch zudem der Polizei seine Unterstützung bei möglichen Ermittlungen zu. Zuvor hatte die britische Polizei mitgeteilt, dass sie Berichte prüfe, wonach Andrew in seiner Zeit als britischer Handelsgesandter möglicherweise vertrauliche Informationen an den verstorbenen US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein weitergegeben hat.

Nach Zugunglücken: Regierung und Lokführer in Spanien einigen sich auf Aktionsplan

Nach den schweren Zugunglücken in Spanien im vergangenen Monat mit fast 50 Toten haben sich die Regierung und die streikenden Gewerkschaften auf einen Aktionsplan zur Verbesserung der Sicherheit auf den Schienen geeinigt. Vereinbart worden seien unter anderem "Investitionen in die Instandhaltung der Infrastruktur" sowie "das notwendige Personal für deren Umsetzung", sagte am Montag ein Sprecher der Gewerkschaft Semaf nach einem Treffen mit Vertretern des Verkehrsministeriums.

Textgröße ändern: