Pallade Veneta - Frau in Goslar angezündet und aus Wohnhaus gestürzt: Ehemann unter Mordverdacht

Frau in Goslar angezündet und aus Wohnhaus gestürzt: Ehemann unter Mordverdacht


Frau in Goslar angezündet und aus Wohnhaus gestürzt: Ehemann unter Mordverdacht
Frau in Goslar angezündet und aus Wohnhaus gestürzt: Ehemann unter Mordverdacht / Foto: JOHANNES EISELE - AFP/Archiv

In Goslar in Niedersachsen ist eine 40-Jährige angezündet worden und nach einem Sturz aus einem Wohnhaus gestorben. Polizei und Staatsanwaltschaft ermittelten nach Angaben vom Dienstag wegen Mordes, ein 50-Jähriger wurde festgenommen. Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Braunschweig dem Norddeutschen Rundfunk sagte, handelte es sich um den Ehemann der Toten.

Textgröße ändern:

Nach Angaben des Sprechers wurde die Frau am frühen Montag mit starken Brandverletzungen vor ihrem Wohnhaus in Goslar gefunden. Sie war zuvor anscheinend aus dem ersten Obergeschoss gestürzt. Die lebensgefährlich verletzte Frau wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo sie später starb.

Die Staatsanwaltschaft ging demnach davon aus, dass der in der Wohnung festgenommene Ehemann sowohl für die Brandverletzungen als auch den Sturz seiner Frau verantwortlich war. Wie genau die 40-Jährige abstürzte, war demnach aber zunächst unklar. Der Verdächtige sollte am Dienstag einem Haftrichter vorgeführt werden. Die Ermittlungen in dem Fall dauerten an.

A.Rispoli--PV

Empfohlen

OLG: Richter darf sich an christlichem Menschenbild orientieren

Ein Richter gilt nicht automatisch als befangen, weil er sich am christlichen Menschenbild orientiert. Das erklärte das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main am Dienstag. Es ging ursprünglich um einen Rechtsstreit um Miete. Der Anwalt des Klägers kritisierte, dass er die Überlegungen des Gericht für "rührselig" halte. Daraufhin antwortete der Richter, dass er sich bei seinen Erwägungen an einem christlichen Menschenbild orientiere.

Nach Amokfahrt in Leipzig: Tatverdächtiger kommt am Dienstag vor Haftrichter

Nach der Amokfahrt mit zwei Toten in Leipzig soll der mutmaßliche Täter am Dienstag einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden. Dieser werde dann über weitere freiheitsentziehende Maßnahmen entscheiden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Leipzig. Die Ermittlungen und die Spurensicherung dauerten derweil an. In der Nikolaikirche war eine ökumenische Gedenkandacht geplant, zu der auch Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) erwartet wurde.

Nach Amokfahrt in Leipzig: Gedenkandacht mit Ministerpräsident

Nach der Amokfahrt in Leipzig mit zwei Toten wird am Dienstag an verschiedenen Orten der Opfer gedacht. In der Nikolaikirche gibt es um 17.00 eine ökumenische Gedenkandacht, an der Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) und Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) teilnehmen. Die Nikolaikirche liegt nahe der Fußgängerzone, durch die der 33-jährige mutmaßliche Amoktäter am Montag mit einem Auto raste.

Zoll in Düsseldorf lässt über 40 Tonnen mit Mineralöl belasteten Reis vernichten

Zollbeamte haben in Nordrhein-Westfalen mehr als 40 Tonnen mit Mineralöl belasteten Reis vernichten lassen. Es handelte sich um eine ganze Lastwagenladung, die für einen Supermarkt in Wuppertal vorgesehen war, wie das Hauptzollamt Düsseldorf am Dienstag mitteilte. Der Basmatireis war Ende April kontrolliert worden, weil der Verdacht auf eine Belastung mit Schimmelsporen bestand.

Textgröße ändern: