Pallade Veneta - 16 Festnahmen bei großangelegter Drogenrazzia in mehreren US-Bundesstaaten

16 Festnahmen bei großangelegter Drogenrazzia in mehreren US-Bundesstaaten


16 Festnahmen bei großangelegter Drogenrazzia in mehreren US-Bundesstaaten
16 Festnahmen bei großangelegter Drogenrazzia in mehreren US-Bundesstaaten / Foto: Andrew Harnik - GETTY IMAGES/AFP

Bei einer großangelegten Drogenrazzia im Westen der USA sind 16 Verdächtige festgenommen und drei Millionen Tabletten mit dem Opioid Fentanyl beschlagnahmt worden. Der Einsatz in mehreren Bundesstaaten sei "bislang der bedeutendste Sieg im Kampf unseres Landes gegen Fentanyl und Drogenhandel", sagte US-Justizministerin Pam Bondi am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Washington.

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Zu den Festgenommenen gehört demnach einer der Anführer des berüchtigten mexikanischen Sinaloa-Kartells. Der Mexikaner Heriberto Salazar Amaya sei in Salem im Bundesstaat Oregon gefasst worden, sagte Bondi.

Laut Justizministerium wurden bei den Razzien in den Bundesstaaten New Mexico, Arizona, Nevada, Oregon und Utah mehr als 400 Kilogramm Fentanyl-Tabletten, 11,5 Kilogramm Fentanyl-Pulver sowie 80 Kilogramm Methaphetamin, 7,5 Kilogramm Kokain und 4,5 Kilogramm Heroin entdeckt. Die Ermittler beschlagnahmten überdies fünf Millionen Dollar (umgerechnet rund 4,4 Millionen Euro) in bar sowie 49 Gewehre und Pistolen.

Bondi hob hervor, dass jährlich 75.000 US-Bürger an Fentanyl-Konsum sterben und das stark abhängig machende Betäubungs- und Schmerzmittel in ihrem Land die Todesursache Nummer eins bei Menschen zwischen 18 und 34 Jahren ist. "Sie fluten unsere Städte mit einer Massenvernichtungswaffe: Fentanyl", sagte die Ministerin.

Auf die Frage, ob die Festgenommenen nach Mexiko ausgeliefert würden, antwortete Bondi: "Ich möchte, dass sie solange wie möglich in unseren Gefängnissen bleiben." Dabei schloss sie auch die Inhaftierung der mutmaßlichen Kriminellen in dem berüchtigten Alcatraz-Gefängnis nicht aus, für dessen Wiederinbetriebnahme sich US-Präsident Donald Trump unlängst ausgesprochen hatte.

Die meisten der nun gefassten Verdächtigen würden bei einer Verurteilung in US-Gefängnissen bleiben, "vielleicht Alcatraz", sagte Bondi. US-Präsident Donald Trump hatte am Sonntag die Wiederinbetriebnahme der berüchtigten Gefängnisinsel vor der Küste von San Francisco ins Spiel gebracht.

Kritiker halten dem entgegen, dass die bereits vor 60 Jahren geschlossene Haftanstalt nur Platz für gut 330 Insassen bot und ihr Betrieb viel teurer war als der anderer Gefängnisse. Im Internet kursierten Spekulationen, Trump habe sich möglicherweise von dem Filmklassiker "Flucht aus Alcatraz" inspirieren lassen. Dieser war am Samstagabend in Südflorida im Fernsehen gezeigt worden - wo der US-Präsident das Wochenende auf seinem Anwesen Mar-a-Lago verbrachte.

P.Colombo--PV

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