Pallade Veneta - Kind stirbt bei Brand in Wilhelmshaven: Ermittlungen wegen Tötungsdelikts

Kind stirbt bei Brand in Wilhelmshaven: Ermittlungen wegen Tötungsdelikts


Kind stirbt bei Brand in Wilhelmshaven: Ermittlungen wegen Tötungsdelikts
Kind stirbt bei Brand in Wilhelmshaven: Ermittlungen wegen Tötungsdelikts / Foto: INA FASSBENDER - AFP/Archiv

Nach dem Tod eines vierjährigen Kinds bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Wilhelmshaven ermittelt die Polizei inzwischen wegen eines Tötungsdelikts. Es bestehe ein Anfangsverdacht gegen einen männlichen Verdächtigen, teilte die Polizei in der niedersächsischen Stadt am Mittwoch zunächst ohne Nennung weiterer Einzelheiten mit.

Textgröße ändern:

Nach früheren Ermittlerangaben waren in der Nacht zum Montag Sperrmüll und Unrat im Eingangsbereich eines leerstehenden Geschäfts im Erdgeschoss des kombinierten Wohn- und Geschäftshauses angezündet worden. Rauch zog in ein Treppenhaus und in Wohnungen. Ein vierjähriges Kind starb, mehrere weitere Kinder und Erwachsene wurden dadurch teilweise lebensgefährlich verletzt.

Nach Polizeiangaben wurde eine spezielle Ermittlungsgruppe eingerichtet. Bei dem Verdächtigen handelt es sich demnach um einen in Wilhelmshaven wohnenden Mann.

Anfangsverdacht ist ein juristischer Begriff, der bedeutet, dass es genügend konkrete Hinweise auf eine mögliche Täterschaft gibt, die strafrechtiche Ermittlungen rechtfertigen. Es ist die schwächste Verdachtsabstufung, die das deutsche Recht kennt. Für Untersuchungshaft ist dringender Tatverdacht nötig.

Wie die Polizei am Mittwoch weiter mitteilte, waren sämtliche Brandverletzten inzwischen außer Lebensgefahr. Unter diesen befand sich unter anderem auch die Mutter des gestorbenen Kinds. Das Haus war weiterhin unbewohnbar. Die Ermittler baten weiterhin Zeugen um Hinweise auf verdächtige Beobachtungen.

R.Zarlengo--PV

Empfohlen

Neuer Oberbürgermeister Krause eröffnet Münchner Oktoberfest mit Fassanstich

Mit dem traditionellen Fassanstich und dem Ausruf "O'zapft is - auf eine friedliche Wiesn" beginnt am Samstag (12.00 Uhr) das Münchner Oktoberfest. Erstmals wird der neue Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) das weltweit größte Volksfest eröffnen. Er reicht die erste Maß Bier nach dem Anzapfen an den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU).

Trump verbietet Medien CNN, MS NOW und Politico Zutritt zu Weißem Haus

US-Präsident Donald Trump hat den beiden Fernsehsendern CNN und MS NOW - ehemals MSNBC - sowie der Plattform Politico den Zutritt zum Weißen Haus untersagt. Auf seiner Onlineplattform Truth Social erklärte Trump am Freitag, das Hausverbot trete umgehend in Kraft. "Andere Medien, die Falschinformationen verbreiten, werden folgen", fügte er hinzu.

Sarg von norwegischem König Harald V. nimmt CO2 auf

Der Ende August gestorbene norwegische König Harald V. ist nach Angaben des Königshauses in einem Sarg aus Kohlendioxid absorbierendem Silikatgestein bestattet worden. Haralds letzte Ruhestätte hat die Form eines Schiffes und besteht aus Olivin - einem grünlichen, rund 400 Millionen Jahre alten Silikatgestein, das in Westnorwegen abgebaut wird, wie der Palast am Freitag mitteilte.

Nach Brandanschlag auf Synagoge in Wuppertal: Hinweise auf antisemitisches Motiv

Nach dem Brandanschlag auf eine Synagoge in Wuppertal haben sich die Hinweise auf ein antisemitisches Tatmotiv verdichtet. Äußerungen des 37-jährigen Verdächtige bereits während seiner Festnahme deuteten auf ein antisemitisches Tatmotiv hin, teilte die Staatsanwaltschaft in der nordrhein-westfälischen Stadt am Freitag mit. Der Mann soll am Donnerstag einen Brandsatz an der Eingangstür eines zur Synagoge gehörenden Cafés gelegt haben.

Textgröße ändern: