Pallade Veneta - Prozess um Mord an Arbeitskollegen durch Schüsse in Pausenraum begonnen

Prozess um Mord an Arbeitskollegen durch Schüsse in Pausenraum begonnen


Prozess um Mord an Arbeitskollegen durch Schüsse in Pausenraum begonnen
Prozess um Mord an Arbeitskollegen durch Schüsse in Pausenraum begonnen / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Weil er aus Neid und Wut auf seine Arbeitskollegen geschossen und zwei von ihnen dabei getötet haben soll, muss sich seit Montag ein 52-Jähriger vor dem Landgericht Heilbronn in Baden-Württemberg verantworten. Die Anklage wirft dem Mann Mord vor. Er soll bei dem Überraschungsangriff am 7. Januar im Pausenraum einer Firma in Bad Friedrichshall 23 Schüsse abgefeuert haben. Zwei Arbeitskollegen starben.

Textgröße ändern:

Ein dritter wurde schwer am Kopf und im Gesicht verletzt. Zweitweise schwebte er in Lebensgefahr. Er konnte zwar gerettet werden, verlor aber ein Auge. Ein vierter Arbeitskollege konnte sich noch rechtzeitig vor den Schüssen retten, er wurde verfehlt.

Ihm soll der mit einer Sturmmaske vermummte Angeklagte bis in die Produktionshalle gefolgt sein. Aus Angst vor einer Identifizierung und dem Ergreifen habe er jedoch schließlich von ihm abgelassen.

Der 52-Jährige befindet sich seit dem 8. Januar in Untersuchungshaft. Bis Mitte Oktober wurden 13 weitere Verhandlungstermine angesetzt.

A.Tucciarone--PV

Empfohlen

Frust über deutsches WM-Aus: Fan zerstört Fernseher vor Bar in Bremerhaven

Offenbar aus Frust über das deutsche Ausscheiden bei der Fußballweltmeisterschaft der Männer hat ein 32-Jähriger vor einem Lokal in Bremerhaven einen Fernseher zerschlagen und Gäste bepöbelt. Wie die örtliche Polizei am Dienstag mitteilte, verlor er nach dem Scheitern des deutsche Teams in der Nacht gegen 01.30 Uhr "die Beherrschung". Auch gegenüber hinzukommenden Einsatzkräften verhielt sich der Verdächtige aggressiv.

Mann mit Nagelschere getötet: Dauerhafte Unterbringung in Niedersachsen

Weil er einen Mann mit einer Nagelschere tötete, hat das Landgericht im niedersächsischen Braunschweig für einen 27-Jährigen die dauerhafte Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet. Der Mann galt als schuldunfähig, wie eine Gerichtssprecherin am Dienstag mitteilte. Demnach sah es die zuständige Kammer als erwiesen an, dass der Mann sich im Dezember in Braunschweig gewaltsam Zutritt zum Haus des Opfers verschafft hatte.

Zahl von Waldbränden 2025 mehr als verdoppelt - Fläche von über 3600 Fußballfeldern

Bei Waldbränden ist 2025 eine Fläche von umgerechnet 3676 Fußballfeldern verbrannt. Die betroffene Fläche belief sich auf 2626 Hektar oder rund 26,3 Quadratkilometer, wie die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) in Bonn am Dienstag mitteilte. Insgesamt erfasste die Behörde 1175 Waldbrände. Damit habe sich die Zahl nach einem regenreichen Vorjahr mehr als verdoppelt und liege wieder im Bereich des langjährigen Durchschnitts, hieß es.

18-Jähriger nach Tötung von Bruder in Kassel festgenommen - weitere Verletzte

Nach der Tötung eines 21-Jährigen in Kassel haben Ermittler den tatverdächtigen jüngeren Bruder des Opfers festgenommen. Der 18-Jährige wurde bei einer Großfahndung in einer Kleingartenanlage im Stadtteil Waldau gefasst, wie die Polizei am Dienstag in der hessischen Stadt mitteilte. Er soll seinen Bruder in der Nacht zum Sonntag getötet und in der Nacht zum Dienstag in der Kleingartenanlage zwei weitere Menschen verletzt haben.

Textgröße ändern: