Pallade Veneta - Frust über deutsches WM-Aus: Fan zerstört Fernseher vor Bar in Bremerhaven

Frust über deutsches WM-Aus: Fan zerstört Fernseher vor Bar in Bremerhaven


Frust über deutsches WM-Aus: Fan zerstört Fernseher vor Bar in Bremerhaven
Frust über deutsches WM-Aus: Fan zerstört Fernseher vor Bar in Bremerhaven / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP

Offenbar aus Frust über das deutsche Ausscheiden bei der Fußballweltmeisterschaft der Männer hat ein 32-Jähriger vor einem Lokal in Bremerhaven einen Fernseher zerschlagen und Gäste bepöbelt. Wie die örtliche Polizei am Dienstag mitteilte, verlor er nach dem Scheitern des deutsche Teams in der Nacht gegen 01.30 Uhr "die Beherrschung". Auch gegenüber hinzukommenden Einsatzkräften verhielt sich der Verdächtige aggressiv.

Textgröße ändern:

Laut Polizei löste das Verhalten des Manns eine "Rangelei" unter den bis dahin friedlich das Spiel schauenden Fußballfans in dem Lokal aus, die Lage beruhigte sich durch das Einschreiten der Beamten aber schnell wieder. Der 32-Jährige erhielt einen Platzverweis, zudem wird gegen ihn nun wegen Sachbeschädigung und Körperverletzung ermittelt. Durch den Faustschlag des Manns wurde der Bildschirm des Fernsehers beschädigt.

Die deutsche Nationalmannschaft scheiterte in der Nacht gegen das als Außenseiter geltende Paraguay im Sechszehntelfinale der Fußball-WM. Das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann verlor im Elfmeterschießen und schied damit aus dem Turnier aus, das derzeit in den USA, Kanada und Mexiko läuft. Es ist bereits die dritte WM in Folge, in der Deutschland früh ausscheidet. 2018 und 2022 war sogar schon in der Vorrunde Schluss.

Seine Emotionen nicht kontrollieren konnte laut Polizei auch ein Fan im Triebsees in Mecklenburg-Vorpommern. Mehrfach mussten Beamte in der Nacht wegen ruhestörenden Lärms zur Wohnung des 33-Jährigen fahren, wie die Polizei in Neubrandenburg mitteilte. Der Mann gab zu Protokoll, er habe seinem Ärger über das Ausscheiden der Nationalmannschaft Luft machen wollen. Er erhielt eine Anzeige wegen einer Ordnungswidrigkeit.

E.Magrini--PV

Empfohlen

Gericht: Ehepaar muss bei getrennten Hauptwohnsitzen separat Rundfunkbeitrag zahlen

Lebt ein Ehepaar getrennt und hat zwei Hauptwohnsitze, müssen einer Gerichtsentscheidung aus Rheinland-Pfalz zufolge für beide Wohnungen separat Rundfunkgebühren gezahlt werden. Für den Rundfunkbeitrag ist es unerheblich, ob eine Frau mit ihrem Mann einen gemeinsamen Haushalt bildet, wie das Verwaltungsgericht Koblenz am Dienstag mitteilte. Als Wohnungsinhaberin ist sie beitragspflichtig. (Az.: 5 K 1369/25.KO)

Anklage in Berlin: Bande soll rund 60 Millionen Euro gewaschen haben

Wegen Geldwäsche in Millionenhöhe hat die Berliner Staatsanwaltschaft Anklage gegen sieben Männer erhoben. Die Bande soll mittels Scheingesellschaften, Kryptowährungswallets, Bargeldtransaktionen und gefälschten Rechnungen Finanzströme gezielt verschleiert haben, wie die Behörde am Dienstag in der Bundeshauptstadt mitteilte. Mehr als 60 Millionen Euro sollen so der Nachverfolgbarkeit staatlicher Stellen entzogen worden sein. Die Beschuldigten strichen dafür laut Staatsanwaltschaft knapp 820.000 Euro an Provisionen ein.

Mann mit Nagelschere getötet: Dauerhafte Unterbringung in Niedersachsen

Weil er einen Mann mit einer Nagelschere tötete, hat das Landgericht im niedersächsischen Braunschweig für einen 27-Jährigen die dauerhafte Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet. Der Mann galt als schuldunfähig, wie eine Gerichtssprecherin am Dienstag mitteilte. Demnach sah es die zuständige Kammer als erwiesen an, dass der Mann sich im Dezember in Braunschweig gewaltsam Zutritt zum Haus des Opfers verschafft hatte.

Zahl von Waldbränden 2025 mehr als verdoppelt - Fläche von über 3600 Fußballfeldern

Bei Waldbränden ist 2025 eine Fläche von umgerechnet 3676 Fußballfeldern verbrannt. Die betroffene Fläche belief sich auf 2626 Hektar oder rund 26,3 Quadratkilometer, wie die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) in Bonn am Dienstag mitteilte. Insgesamt erfasste die Behörde 1175 Waldbrände. Damit habe sich die Zahl nach einem regenreichen Vorjahr mehr als verdoppelt und liege wieder im Bereich des langjährigen Durchschnitts, hieß es.

Textgröße ändern: