Pallade Veneta - Fast 2700 Feuerwehrleute bekämpfen schwere Waldbrände in Portugal

Fast 2700 Feuerwehrleute bekämpfen schwere Waldbrände in Portugal


Fast 2700 Feuerwehrleute bekämpfen schwere Waldbrände in Portugal
Fast 2700 Feuerwehrleute bekämpfen schwere Waldbrände in Portugal / Foto: Carlos COSTA - AFP

In dem von schweren Waldbränden heimgesuchten Portugal verschärft sich die Lage. Fast 2700 Feuerwehrleute kämpften am Dienstag landesweit gegen 17 Brände, wie die Behörden mitteilten. Die schwersten Feuer wüten im Norden und im Zentrum des Landes, sie werden durch Wind weiter angefacht. Regierungschef Luís Montenegro sprach von einem "schwierigen Moment" für das Land.

Textgröße ändern:

Am schwierigsten war die Lage nach Angaben des Zivilschutzes in einem Eukalyptuswald in Arouca im Zentrum des Landes. Dort waren rund 750 Feuerwehrleute im Einsatz. "Das ist das Feuer, auf das wir derzeit alle unsere Anstrengungen und Verstärkungen konzentrieren", sagte Zivilschutz-Leiter Mario Silvestre.

Auch ein Feuer in dem nordportugiesischen Ort Ponte da Barca, für dessen Bekämpfung am Montag vier spanische Löschflugzeuge mobilisiert worden waren, breitete sich weiter aus. "Das ist ein schwieriger Brand in einer Bergregion, der sich mit sehr viel Wind schnell ausbreitet", erklärte Bürgermeister Augusto Marinho.

Das am Samstag ausgebrochene Feuer zerstörte mittlerweile fast 2000 Hektar Land und hatte am Montagabend auch mehrere Häuser bedroht. Die Bewohner fanden in einer benachbarten Kirche Schutz.

Bei den Bränden sind bislang rund 20 Menschen leicht verletzt worden, unter ihnen 14 Feuerwehrleute. Die Behörden befürchteten wegen der anhaltenden Hitze eine weitere Verschärfung der Lage und riefen die Menschen in brandgefährdeten Gebieten zur Wachsamkeit auf. Am Dienstag galt für ganz Portugal erhöhtes oder maximales Waldbrandrisiko, wie das portugiesische Meeres- und Atmosphäreninstitut IPMA mitteilte.

Das Urlaubsland Portugal hat jedes Jahr mit zerstörerischen Waldbränden zu kämpfen. Durch den Klimawandel nehmen die Häufigkeit und die Intensität solcher Extremwetter-Ereignisse weltweit zu. Auch in der unter einer Hitzewelle leidenden Türkei kämpft die Feuerwehr seit Tagen gegen mehrere große Waldbrände.

S.Urciuoli--PV

Empfohlen

Neuer Oberbürgermeister Krause eröffnet Münchner Oktoberfest mit Fassanstich

Mit dem traditionellen Fassanstich und dem Ausruf "O'zapft is - auf eine friedliche Wiesn" beginnt am Samstag (12.00 Uhr) das Münchner Oktoberfest. Erstmals wird der neue Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) das weltweit größte Volksfest eröffnen. Er reicht die erste Maß Bier nach dem Anzapfen an den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU).

Trump verbietet Medien CNN, MS NOW und Politico Zutritt zu Weißem Haus

US-Präsident Donald Trump hat den beiden Fernsehsendern CNN und MS NOW - ehemals MSNBC - sowie der Plattform Politico den Zutritt zum Weißen Haus untersagt. Auf seiner Onlineplattform Truth Social erklärte Trump am Freitag, das Hausverbot trete umgehend in Kraft. "Andere Medien, die Falschinformationen verbreiten, werden folgen", fügte er hinzu.

Sarg von norwegischem König Harald V. nimmt CO2 auf

Der Ende August gestorbene norwegische König Harald V. ist nach Angaben des Königshauses in einem Sarg aus Kohlendioxid absorbierendem Silikatgestein bestattet worden. Haralds letzte Ruhestätte hat die Form eines Schiffes und besteht aus Olivin - einem grünlichen, rund 400 Millionen Jahre alten Silikatgestein, das in Westnorwegen abgebaut wird, wie der Palast am Freitag mitteilte.

Nach Brandanschlag auf Synagoge in Wuppertal: Hinweise auf antisemitisches Motiv

Nach dem Brandanschlag auf eine Synagoge in Wuppertal haben sich die Hinweise auf ein antisemitisches Tatmotiv verdichtet. Äußerungen des 37-jährigen Verdächtige bereits während seiner Festnahme deuteten auf ein antisemitisches Tatmotiv hin, teilte die Staatsanwaltschaft in der nordrhein-westfälischen Stadt am Freitag mit. Der Mann soll am Donnerstag einen Brandsatz an der Eingangstür eines zur Synagoge gehörenden Cafés gelegt haben.

Textgröße ändern: