Pallade Veneta - Oppositionsführer Succès Masra im Tschad zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt

Oppositionsführer Succès Masra im Tschad zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt


Oppositionsführer Succès Masra im Tschad zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt
Oppositionsführer Succès Masra im Tschad zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt / Foto: Joris Bolomey - AFP/Archiv

Im Tschad ist der Oppositionsführer und frühere Regierungschef Succès Masra zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Ein Gericht in der Hauptstadt N'Djamena sprach den 41-Jährigen am Samstag der Verbreitung von Hassrede und der Beihilfe zum Mord schuldig, wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP vor Ort berichtete.

Textgröße ändern:

Hintergrund ist ein Massaker im Südwesten des Landes im vergangenen Mai mit 42 Toten. Masra wird zur Last gelegt, zu der Gewalt zwischen ethnischen Gruppen angestiftet zu haben. Der Ex-Regierungschef hat alle Vorwürfe zurückgewiesen. Bei dem Prozess sagten seine Anwälte, es seien keinerlei Beweise gegen Masra vorgelegt worden.

Masra war Monate vor der Präsidentschaftswahl im Mai 2024 zum Regierungschef des zentralafrikanischen Landes ernannt worden. Bei der Wahl unterlag er dem Chef der Militärjunta, Mahamat Idriss Déby Itno. Oppositionspolitiker hatten die Wahl schon im Vorfeld als Farce kritisiert. Sie diente aus ihrer Sicht lediglich dazu, die Herrschaft des Militärs zu festigen. Auch mehrere Nichtregierungsorganisationen hatten die Glaubwürdigkeit der Wahl angezweifelt.

M.Jacobucci--PV

Empfohlen

Neuer Oberbürgermeister Krause eröffnet Münchner Oktoberfest mit Fassanstich

Mit dem traditionellen Fassanstich und dem Ausruf "O'zapft is - auf eine friedliche Wiesn" beginnt am Samstag (12.00 Uhr) das Münchner Oktoberfest. Erstmals wird der neue Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) das weltweit größte Volksfest eröffnen. Er reicht die erste Maß Bier nach dem Anzapfen an den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU).

Trump verbietet Medien CNN, MS NOW und Politico Zutritt zu Weißem Haus

US-Präsident Donald Trump hat den beiden Fernsehsendern CNN und MS NOW - ehemals MSNBC - sowie der Plattform Politico den Zutritt zum Weißen Haus untersagt. Auf seiner Onlineplattform Truth Social erklärte Trump am Freitag, das Hausverbot trete umgehend in Kraft. "Andere Medien, die Falschinformationen verbreiten, werden folgen", fügte er hinzu.

Sarg von norwegischem König Harald V. nimmt CO2 auf

Der Ende August gestorbene norwegische König Harald V. ist nach Angaben des Königshauses in einem Sarg aus Kohlendioxid absorbierendem Silikatgestein bestattet worden. Haralds letzte Ruhestätte hat die Form eines Schiffes und besteht aus Olivin - einem grünlichen, rund 400 Millionen Jahre alten Silikatgestein, das in Westnorwegen abgebaut wird, wie der Palast am Freitag mitteilte.

Nach Brandanschlag auf Synagoge in Wuppertal: Hinweise auf antisemitisches Motiv

Nach dem Brandanschlag auf eine Synagoge in Wuppertal haben sich die Hinweise auf ein antisemitisches Tatmotiv verdichtet. Äußerungen des 37-jährigen Verdächtige bereits während seiner Festnahme deuteten auf ein antisemitisches Tatmotiv hin, teilte die Staatsanwaltschaft in der nordrhein-westfälischen Stadt am Freitag mit. Der Mann soll am Donnerstag einen Brandsatz an der Eingangstür eines zur Synagoge gehörenden Cafés gelegt haben.

Textgröße ändern: