Pallade Veneta - Razzia bei Rechtsextremisten in Bremen: Polizei beschlagnahmt Messer und Macheten

Razzia bei Rechtsextremisten in Bremen: Polizei beschlagnahmt Messer und Macheten


Razzia bei Rechtsextremisten in Bremen: Polizei beschlagnahmt Messer und Macheten
Razzia bei Rechtsextremisten in Bremen: Polizei beschlagnahmt Messer und Macheten / Foto: RALF HIRSCHBERGER - AFP/Archiv

In Bremen sind Ermittler am Dienstag zu Durchsuchungen bei Mitgliedern einer örtlichen rechtsextremistischen Gruppe ausgerückt. Die Razzia habe der Gefahrenabwehr gedient und sei präventiv zur Verhinderung zu erwartender Straftaten erfolgt, teilte die Polizei in der Hansestadt mit. Es seien Waffen wie Messer, Macheten und Schlagstöcke sowie Datenträger und Propagandamaterial beschlagnahmt worden.

Textgröße ändern:

Die Wohnungsdurchsuchungen richteten sich demnach gegen fünf Männer im Alter von 19 bis 30 Jahren, die einer Gruppierung namens weserems.aktion angehören sollen. Diese wird vom Verfassungsschutz als neonazistisch eingestuft, die Männer stehen laut Polizei "seit längerem" im Fokus der Sicherheitsbehörden.

Die Gruppierung fällt den Angaben zufolge etwa seit Ende vergangenen Jahres in Bremen durch "gezielte politisch motivierte Straftaten und Aktionen für öffentliche Aufmerksamkeit" auf. Die Ermittler gehen demnach davon aus, dass sich die Taten gegen die linksextreme Szene richten und diese provozieren sollen.

R.Lagomarsino--PV

Empfohlen

Nicht nur Fisch am 1. Mai: Katholische Kirche in Polen lockert Vorgabe

Die katholische Kirche in Polen hat für den anstehenden Maifeiertag ihre Vorgabe gelockert, wonach freitags Fisch gegessen werden soll. Da der Tag der Arbeit in diesem Jahr auf einen Freitag falle, sei er der Auftakt zu einem langen Wochenende, das für Familientreffen genutzt werden könne, erklärte der Warschauer Erzbischof Adrian Galbas am Samstag. Er hebe deshalb die Fleischabstinenz für den kommenden Freitag für alle Gläubigen "innerhalb der Grenzen des Erzbistums Warschau" auf.

Trump-Regierung will Todesstrafe ausweiten und Erschießungskommandos zulassen

Das US-Justizministerium will die Todesstrafe für Schwerverbrechen auf Bundesebene ausweiten und dafür die Hinrichtungsmethoden unter anderem um Erschießungskommandos erweitern. "Die vorherige Regierung ist ihrer Pflicht, das amerikanische Volk zu schützen, nicht nachgekommen, indem sie sich weigerte, die Höchststrafe gegen die gefährlichsten Verbrecher, darunter Terroristen, Kindermörder und Polizistenmörder zu verhängen", erklärte Justizminister Todd Blanche am Freitag.

US-Staatsanwältin stellt Ermittlungen gegen Notenbankchef Powell ein

Die US-Justiz hat die strafrechtlichen Ermittlungen gegen Notenbankchef Jerome Powell eingestellt und damit den Weg für die Ernennung eines Nachfolgers freigemacht. Staatsanwältin Jeanine Pirro erklärte am Freitag in Onlinediensten, statt der Justiz werde nun die interne Aufsicht der Federal Reserve (Fed) die Kosten für die Renovierung des Notenbankgebäudes untersuchen. Dementsprechend habe sie angewiesen, die Ermittlungen gegen Powell nun einzustellen.

Signal-Hack: Bundesanwaltschaft ermittelt wegen Spionageverdachts

Wegen der Angriffswelle auf Nutzer des Messengerdienstes Signal aus Politik, Behörden und Medien ermittelt die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe. Es gehe um den Anfangsverdacht der Spionage, sagte eine Sprecherin der Karlsruher Behörde am Freitag. Demnach wurden die Ermittlungen schon im Februar eingeleitet, als deutsche Sicherheitsbehörden erstmals öffentlich vor den Angriffen gewarnt hatten.

Textgröße ändern: