Pallade Veneta - US-Rapperin Cardi B vom Vorwurf der Körperverletzung freigesprochen

US-Rapperin Cardi B vom Vorwurf der Körperverletzung freigesprochen


US-Rapperin Cardi B vom Vorwurf der Körperverletzung freigesprochen
US-Rapperin Cardi B vom Vorwurf der Körperverletzung freigesprochen / Foto: Robyn Beck - AFP/Archiv

US-Rapperin Cardi B ist in einem Zivilprozess vom Vorwurf der Körperverletzung freigesprochen worden. Ein Geschworenengericht in Los Angeles wies am Dienstag (Ortszeit) die Forderung der Klägerin auf eine Millionenentschädigung zurück. Die Frau hatte der Rapperin unter anderem vorgeworfen, sie bei einem Vorfall im Jahr 2018 mit ihren langen Fingernägeln im Gesicht gekratzt zu haben.

Textgröße ändern:

Die 32-jährige Cardi B, die damals mit ihrem ersten Kind schwanger gewesen war, war auf dem Weg zu einem Arzttermin in Beverly Hills mit der Frau aneinandergeraten. Die Klägerin Emani Ellis erklärte in ihrer Klage, Cardi B habe sie während der Auseinandersetzung gekratzt, angespuckt und rassistisch beleidigt. Beide Frauen sind schwarz.

Cardi B entgegnete vor Gericht, sie habe sich von Ellis massiv bedrängt gefühlt: Die Frau habe versucht, sie auf dem Weg in die Arztpraxis mit ihrem Handy zu filmen. Die Rapperin sei damals im vierten Monat schwanger gewesen und habe sich sehr darum bemüht, ihre erste Schwangerschaft geheim zu halten, um sich vor "Boulevardpresse und Kritikern" zu schützen, erklärten ihre Anwälte vor Gericht. Klägerin und Beklagte hätten sich bei der Auseinandersetzung angeschrien und beschimpft, bis das Personal der Arztpraxis eingeschritten sei.

Einen tätlichen Angriff stritt Cardi B, die mit bürgerlichem Namen Belcalis Marlenis Almanzar heißt, aber vehement ab. "Ich schwöre bei Gott und werde auch noch auf meinem Sterbebett sagen: Ich habe diese Frau nicht berührt", sagte sie nach dem Urteil. Die Geschworenen gaben der Rapperin Recht und wiesen die Entschädigungsforderung in Höhe von 24 Millionen Dollar (gut 20 Millionen Euro) zurück.

N.Tartaglione--PV

Empfohlen

Neuer Oberbürgermeister Krause eröffnet Münchner Oktoberfest mit Fassanstich

Mit dem traditionellen Fassanstich und dem Ausruf "O'zapft is - auf eine friedliche Wiesn" beginnt am Samstag (12.00 Uhr) das Münchner Oktoberfest. Erstmals wird der neue Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) das weltweit größte Volksfest eröffnen. Er reicht die erste Maß Bier nach dem Anzapfen an den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU).

Trump verbietet Medien CNN, MS NOW und Politico Zutritt zu Weißem Haus

US-Präsident Donald Trump hat den beiden Fernsehsendern CNN und MS NOW - ehemals MSNBC - sowie der Plattform Politico den Zutritt zum Weißen Haus untersagt. Auf seiner Onlineplattform Truth Social erklärte Trump am Freitag, das Hausverbot trete umgehend in Kraft. "Andere Medien, die Falschinformationen verbreiten, werden folgen", fügte er hinzu.

Sarg von norwegischem König Harald V. nimmt CO2 auf

Der Ende August gestorbene norwegische König Harald V. ist nach Angaben des Königshauses in einem Sarg aus Kohlendioxid absorbierendem Silikatgestein bestattet worden. Haralds letzte Ruhestätte hat die Form eines Schiffes und besteht aus Olivin - einem grünlichen, rund 400 Millionen Jahre alten Silikatgestein, das in Westnorwegen abgebaut wird, wie der Palast am Freitag mitteilte.

Nach Brandanschlag auf Synagoge in Wuppertal: Hinweise auf antisemitisches Motiv

Nach dem Brandanschlag auf eine Synagoge in Wuppertal haben sich die Hinweise auf ein antisemitisches Tatmotiv verdichtet. Äußerungen des 37-jährigen Verdächtige bereits während seiner Festnahme deuteten auf ein antisemitisches Tatmotiv hin, teilte die Staatsanwaltschaft in der nordrhein-westfälischen Stadt am Freitag mit. Der Mann soll am Donnerstag einen Brandsatz an der Eingangstür eines zur Synagoge gehörenden Cafés gelegt haben.

Textgröße ändern: