Pallade Veneta - Google wegen Verletzung der Privatsphäre zur Zahlung von 425 Millionen Dollar verurteilt

Google wegen Verletzung der Privatsphäre zur Zahlung von 425 Millionen Dollar verurteilt


Google wegen Verletzung der Privatsphäre zur Zahlung von 425 Millionen Dollar verurteilt
Google wegen Verletzung der Privatsphäre zur Zahlung von 425 Millionen Dollar verurteilt / Foto: DENIS CHARLET - AFP/Archiv

Der Suchmaschinenriese Google ist in den USA zur Zahlung von 425 Millionen Dollar (365 Millionen Euro) verurteilt worden. Die Geschworenen eines Bundesgerichts in San Francisco befanden Google am Mittwoch (Ortszeit) für schuldig, die Privatsphäre von fast 100 Millionen Nutzern verletzt zu haben. Der Suchmaschinenriese kündigte an, in Berufung zu gehen.

Textgröße ändern:

Google wurde nach kalifornischem Recht wegen Verletzung der Privatsphäre für schuldig befunden, weil der Konzern weiterhin private Daten dieser Nutzer gesammelt habe, obwohl sie diese Einstellung deaktiviert hatten, hieß es von den Geschworenen.

Der Fall geht auf eine im Juli 2020 eingereichte Sammelklage zurück. Die Kläger hatten die Einstellung "Web- und App-Aktivitäten" und eine weitere Einstellung zum Tracking deaktiviert. Damit lehnten sie die Erfassung von Nutzungsdaten von Diensten wie dem Browser Chrome, Google Maps oder Google News ab. Die Anwälte der Kläger bezeichneten Googles "Versprechen und Garantien" zum Datenschutz als "schamlose Lügen".

Ein Google-Sprecher sagte AFP, dass der Konzern Berufung einlegen werde. "Unsere Datenschutz-Tools ermöglichen es den Nutzern, ihre Daten zu kontrollieren, und wenn sie die Personalisierung deaktivieren, respektieren wir ihre Entscheidung." Google argumentiert, dass die nach Deaktivierung der Tracking-Einstellung gesammelten Daten keine Identifizierung der Nutzer ermöglichen.

E.Magrini--PV

Empfohlen

Neuer Oberbürgermeister Krause eröffnet Münchner Oktoberfest mit Fassanstich

Mit dem traditionellen Fassanstich und dem Ausruf "O'zapft is - auf eine friedliche Wiesn" beginnt am Samstag (12.00 Uhr) das Münchner Oktoberfest. Erstmals wird der neue Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) das weltweit größte Volksfest eröffnen. Er reicht die erste Maß Bier nach dem Anzapfen an den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU).

Trump verbietet Medien CNN, MS NOW und Politico Zutritt zu Weißem Haus

US-Präsident Donald Trump hat den beiden Fernsehsendern CNN und MS NOW - ehemals MSNBC - sowie der Plattform Politico den Zutritt zum Weißen Haus untersagt. Auf seiner Onlineplattform Truth Social erklärte Trump am Freitag, das Hausverbot trete umgehend in Kraft. "Andere Medien, die Falschinformationen verbreiten, werden folgen", fügte er hinzu.

Sarg von norwegischem König Harald V. nimmt CO2 auf

Der Ende August gestorbene norwegische König Harald V. ist nach Angaben des Königshauses in einem Sarg aus Kohlendioxid absorbierendem Silikatgestein bestattet worden. Haralds letzte Ruhestätte hat die Form eines Schiffes und besteht aus Olivin - einem grünlichen, rund 400 Millionen Jahre alten Silikatgestein, das in Westnorwegen abgebaut wird, wie der Palast am Freitag mitteilte.

Nach Brandanschlag auf Synagoge in Wuppertal: Hinweise auf antisemitisches Motiv

Nach dem Brandanschlag auf eine Synagoge in Wuppertal haben sich die Hinweise auf ein antisemitisches Tatmotiv verdichtet. Äußerungen des 37-jährigen Verdächtige bereits während seiner Festnahme deuteten auf ein antisemitisches Tatmotiv hin, teilte die Staatsanwaltschaft in der nordrhein-westfälischen Stadt am Freitag mit. Der Mann soll am Donnerstag einen Brandsatz an der Eingangstür eines zur Synagoge gehörenden Cafés gelegt haben.

Textgröße ändern: