Pallade Veneta - Lehrerin an Berufsschule in Essen niedergestochen: 17-Jähriger unter Tatverdacht

Lehrerin an Berufsschule in Essen niedergestochen: 17-Jähriger unter Tatverdacht


Lehrerin an Berufsschule in Essen niedergestochen: 17-Jähriger unter Tatverdacht
Lehrerin an Berufsschule in Essen niedergestochen: 17-Jähriger unter Tatverdacht / Foto: DANIEL REINHARDT - AFP/Archiv

Ein 17-Jähriger soll am Freitag an einer Berufsschule in Essen eine Lehrerin mit einem Messer attackiert und schwer verletzt haben. Nach Polizeiangaben floh der Verdächtige und wurde bei seiner Festnahme von Einsatzkräften angeschossen, nachdem er ein Messer gezogen hatte. Warum der Jugendliche die 45-jährige Lehrerin angriff, war zunächst noch unklar.

Textgröße ändern:

Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat liefen, teilte die Polizei in der nordrhein-westfälischen Stadt mit. Demnach wurde das schwer verletzte Opfer nach einer Erstversorgung vor Ort in ein Krankenhaus gebracht. Auch der Verdächtige kam aufgrund von Schussverletzungen zur Behandlung in eine Klinik.

Nach der Attacke auf die Lehrerin löste die Polizei einen Großeinsatz aus und schickte zahlreiche Einsatzkräfte zu der Schule. Spezialkräfte durchsuchten das Gebäude und fahndeten im Essener Stadtgebiet nach dem flüchtigen Verdächtigen.

Der 17-Jährige wurde nach etwas mehr als anderthalb Stunden rund zweieinhalb Kilometer vom Tatort entfernt in der Umgebung des Essener Hauptbahnhofs von Einsatzkräften angetroffen. Bei der Festnahme zog er nach Polizeiangaben ein Messer, die Beamten stoppten ihn demnach "durch den Einsatz der Schusswaffe".

Einem "Bild"-Bericht zufolge sollte es sich bei dem Verdächtigen um einen Schüler der Berufsschule handeln, der die Frau in einer Pause vor einem Klassenraum attackierte. Den Ermittlern zufolge stach er "mehrfach" auf sein Opfer ein. Der 17-Jährige ist demnach kosovarischer Staatsbürger. Weitere Einzelheiten zu den Tatabläufen und dem Verdächtigen nannten sie aber nicht.

R.Zaccone--PV

Empfohlen

Suche nach Erdbeben-Überlebenden in Venezuela: Vater und Sohn gerettet

Nach dem schweren Doppel-Erdbeben in Venezuela suchen Rettungsmannschaften in einem Wettlauf mit der Zeit in den Trümmern eingestürzter Gebäude weiter nach Überlebenden. Der Präsident der venezolanischen Nationalversammlung, Jorge Rodríguez, bezifferte die Zahl der Toten am Sonntag auf 1450, tausende Menschen wurden verletzt. Doch es gab auch Lichtblicke: Ein Vater und sein Sohn wurden am Sonntag in Caraballeda lebend aus den Trümmern geborgen.

Elf Tote bei Flugzeugabsturz in Frankreich - Opfer wollten Tandemsprung absolvieren

Sie wollten nur einen Tandem-Fallschirmsprung absolvieren: Beim Absturz eines Kleinflugzeugs im Osten Frankreichs sind alle zehn Passagiere sowie der Pilot ums Leben gekommen. Das Unglück ereignete sich nach Angaben des örtlichen Präfekten am Sonntag in der Nähe von Nancy. Nach Angaben der französischen Flugsicherheitsbehörde BEA handelt sich um eines der folgenschwersten Unglücke mit einem Kleinflugzeug in Frankreich. Die Unglücksursache war zunächst unklar.

Baby aus Krankenhaus in NRW entführt: Polizei nimmt 18-Jährige fest

Nach der zwischenzeitlichen Entführung eines Neugeborenen aus einem Krankenhaus in Nordrhein-Westfalen hat die Polizei eine 18-jährige Tatverdächtige vorläufig festgenommen. Wie die Staatsanwaltschaft Hagen und die Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis am Sonntagabend mitteilten, wurde die Lüdenscheiderin am Nachmittag nach einer Reihe von Hinweisen gefasst. Das sieben Tage alte Baby war am Samstag nach knapp einer Stunde in einem Parkhaus entdeckt und in die Klinik in Lüdenscheid zurückgebracht worden.

Elf Tote bei Flugzeugabsturz in Frankreich - Opfer wollten Fallschirmsprung absolvieren

Beim Absturz eines Kleinflugzeuges mit Teilnehmern eines Fallschirmspringkurses an Bord sind im Osten Frankreichs alle elf Insassen ums Leben gekommen. Das Unglück ereignete sich nach Angaben des örtlichen Präfekten am Sonntag in der Nähe von Nancy - zehn Passagiere und der Pilot starben dabei. Es handelt sich um eines der folgenschwersten Unglücke mit einem Kleinflugzeug in Frankreich.

Textgröße ändern: