Pallade Veneta - Papst eröffnet von Vorgänger Franziskus gewollten landwirtschaftlichen Musterbetrieb

Papst eröffnet von Vorgänger Franziskus gewollten landwirtschaftlichen Musterbetrieb


Papst eröffnet von Vorgänger Franziskus gewollten landwirtschaftlichen Musterbetrieb
Papst eröffnet von Vorgänger Franziskus gewollten landwirtschaftlichen Musterbetrieb / Foto: Andreas SOLARO - AFP

Papst Leo XIV. hat in seiner Sommerresidenz Castel Gandolfo einen von seinem Vorgänger gewollten ökosozialen Landwirtschaftsbetrieb eröffnet. Das "Borgo Laudato Si" genannte Mustergut sei von "außerordentlicher Schönheit", in ihr existierten "Spiritualität, Natur, Geschichte, Kunst, Arbeit und Technologie harmonisch miteinander", sagte das Oberhaupt der Katholiken am Freitag während einer liturgischen Feier in dem 55 Hektar großen Areal rund 20 Kilometer südöstlich von Rom.

Textgröße ändern:

Der oberhalb des Albaner Sees gelegene Betrieb steht Besuchern offen. Er besteht aus insgesamt 20 Hektar Ackerland, zu ihm gehören eine Baumschule, Weinberge, Olivenhaine, ein Bauernhof und ein großes, mit einer Photovoltaik-Anlage bedecktes Gewächshaus. Insgesamt beherbergt das Areal 300 unterschiedliche Pflanzenarten.

Im "Borgo Laudato Si" wird zudem Viehzucht betrieben, vor Ort sollen unter anderem Olivenöl, Wein, Honig und Käse hergestellt werden. Das vatikanische Landgut hat sich der Abfallvermeidung und Kompostierung verschrieben, das dort verwendete Wasser soll wiederaufbereitet werden.

Der am Ostermontag dieses Jahres verstorbene Franziskus hatte das "Borgo Laudato Si" im Jahr 2023 auf den Weg gebracht. An dem dortigen Bildungszentrum sollen vor allem sozial benachteiligte Menschen ausgebildet werden, etwa Flüchtlinge und Migranten, Menschen mit Behinderung oder ehemalige Häftlinge.

Seinen Namen hat der neue vatikanische Landwirtschaftsbetrieb von der 2015 veröffentlichten Enzyklika "Laudato Si" (zu Deutsch: Gelobt seist Du), in der Franziskus unter anderem die Verantwortung der Menschheit für den Klimawandel unterstrichen hatte.

A.dCosmo--PV

Empfohlen

Mehrere Unfälle wegen Glätte auf Autobahn 10 in Brandenburg - 19 Verletzte

Aufgrund von Glätte ist es in Brandenburg auf der Autobahn 10 zu Unfällen mit insgesamt 19 Verletzten gekommen. Die Unfälle ereigneten sich am Donnerstagnachmittag in der Nähe des Autobahndreiecks Potsdam, wie ein Sprecher der Feuerwehr in Brandenburg an der Havel der Nachrichtenagentur AFP sagte. Auf beiden Fahrstreifen habe es glatte Flächen gegeben.

Zwei Chinesen in Frankreich wegen Spionage angeklagt

In Frankreich sind zwei Chinesen wegen des Vorwurfs der Spionage für ihr Heimatland angeklagt worden, nachdem sie an einer Airbnb-Unterkunft eine Satellitenschüssel montiert hatten. Die beiden befänden sich in Untersuchungshaft, teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag in Paris mit. Zwei weitere Verdächtige, die in diesem Zusammenhang Material geschmuggelt haben sollen, wurden ebenfalls angeklagt.

Tod von 17-Jährigem in Castrop-Rauxel: Ermittler gehen von geplanter Tat aus

Im Fall eines tödlich verletzten 17-Jährigen in Castrop-Rauxel gehen die Ermittler inzwischen von einer geplanten Tat der gleichaltrigen Tatverdächtigen aus. Eine Notwehrhandlung wie von der 17-Jährigen behauptet habe es nicht gegeben, teilten die Staatsanwaltschaft in Dortmund und die Polizei in Recklinghausen am Donnerstag mit.

Tod eines Zugbegleiters bei Ticketkontrolle: Debatte über Konsequenzen

Nach dem gewaltsamen Tod eines Zugbegleiters bei einer Fahrkartenkontrolle in Rheinland-Pfalz ist eine Debatte über die Konsequenzen aus dem Fall voll entbrannt. Vertreter von Gewerkschaften und Bahnbetriebsrat forderten eine Doppelbesetzung und bessere Schutzausrüstung für das Zugpersonal, etwa in Form von Bodycams und Notfallknöpfen. Der Deutsche Richterbund warnte derweil vor reflexhaften Rufen nach Strafrechtsverschärfungen.

Textgröße ändern: