Pallade Veneta - Polizist schießt bei Einsatz in Berlin versehentlich in Fenster und Haustür

Polizist schießt bei Einsatz in Berlin versehentlich in Fenster und Haustür


Polizist schießt bei Einsatz in Berlin versehentlich in Fenster und Haustür
Polizist schießt bei Einsatz in Berlin versehentlich in Fenster und Haustür / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Ein Polizist hat bei einem Schusswaffeneinsatz in Berlin versehentlich das Fenster einer Wohnung und die Haustür eines Mehrfamilienhauses getroffen. Der Vorfall ereignete sich in der Nacht zum Donnerstag im Stadtteil Wedding, wie die Polizei in der Hauptstadt mitteilte. Verletzt wurde durch die Kugeln niemand.

Textgröße ändern:

Der Beamte hatte bei dem nächtlichen Einsatz gemeinsam mit Kollegen versucht, ein gestohlenes Auto zu stoppen. Als der 40-jährige Fahrer Einsatzfahrzeuge rammte, schoss der Polizeibeamte auf die Reifen des gestohlenen Wagens. "In der Folge durchschlug ein Projektil auch das Fenster einer Wohnung und ein weiteres Projektil schlug in der Eingangstür eines Mehrfamilienhauses ein", teilte die Polizei mit.

Trotz der Schüsse gelang dem 40-Jährigen zunächst die Flucht, wobei er eine Laterne und ein Verkehrsschild rammte. Er wurde wenig später gestoppt und ebenso wie sein 45 Jahre alter Beifahrer vorübergehend festgenommen. Beide wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Der 40-Jährige erlitt bei den Unfällen leichte Verletzungen, die ambulant behandelt werden mussten.

A.Tucciarone--PV

Empfohlen

Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage: Polizei stoppt 15-jährige Autofahrer

Bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage sind zwei 15-Jährige in Gelsenkirchen von der Polizei in einem Auto gestoppt worden. Wie die Ordnungshüter in der nordrhein-westfälischen Stadt mitteilten, hielt eine Streifenwagenbesatzung am Dienstag in einem Wagen mit gestohlenen Kennzeichen an. Zudem fanden sich Drogentütchen im Innern. Beide Jugendliche gaben demnach an, das Auto gefahren und Rauschgift konsumiert zu haben.

Mette-Marits wegen Vergewaltigung angeklagter Sohn kommt doch nicht aus U-Haft frei

Trotz des besorgniserregenden Gesundheitszustands seiner Mutter kommt der Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit doch nicht vor der Urteilsverkündung in seinem Vergewaltigungsprozess aus der Untersuchungshaft frei. Ein Berufungsgericht hob am Mittwoch die Entscheidung auf, den 29 Jahre alten Marius Borg Hoiby auf freien Fuß zu setzen. Gegen diese Entscheidung, die am Montag eine niedrigere Instanz gefällt hatte, hatte die Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt.

Mit Schockanruf um hunderttausend Euro geprellt - vermehrt russischsprachige Opfer

In Bayern haben Schockanrufer eine Seniorin um mehr als hunderttausend Euro Bargeld geprellt. Die Betrüger wählten am Dienstag im Landkreis Hof die verbreitete Masche, wonach der Sohn der Frau einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe und nun eine Kaution bezahlt werden müsse, wie die Polizei in Bayreuth am Mittwoch mitteilte. Die Täter hätten die Frau fortlaufend unter Druck gesetzt, bis diese am Gartenzaun das Geld übergab.

Kinderpornografie in Darknet angeboten: Spezialkräfte nehmen Mann in Bremen fest

In Bremen haben Ermittler einen Betreiber mehrerer Darknetseiten mit kinderpornografischen Inhalten gefasst. Wie die Polizei in der Hansestadt am Mittwoch mitteilte, nahmen Spezialkräfte den Mann am Dienstag nach längeren internationalen Ermittlungen fest. Er soll demnach seit 2021 mindestens neun Seiten im sogenannten Darknet betrieben haben, auf denen gegen Bezahlung auf einschlägige Dateien zugegriffen werden konnte.

Textgröße ändern: