Pallade Veneta - Linksextremismus-Verdacht: Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart ermittelt nach Brand

Linksextremismus-Verdacht: Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart ermittelt nach Brand


Linksextremismus-Verdacht: Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart ermittelt nach Brand
Linksextremismus-Verdacht: Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart ermittelt nach Brand / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Nach Brandanschlägen auf ein Fahrzeug, ein Wohnhaus und Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr und der Polizei in Leibertingen im Landkreis Sigmaringen hat die Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart die Ermittlungen übernommen. Es haben sich aus den bisherigen Ermittlungen Anhaltspunkte für einen extremistischen Hintergrund ergeben, teilten die Ermittler am Dienstag zur Begründung mit. Ein als tatverdächtig festgenommener Mann soll vor den Brandanschlägen Parolen der linksextremen Szene angebracht haben.

Textgröße ändern:

Der Tatverdächtige wurde am Samstag festgenommen und ist seit Sonntag in Untersuchungshaft. Ihm wird versuchter Mord und schwere Brandstiftung vorgeworfen. Er soll in der Nacht auf Freitag mit selbstgebauten Molotowcocktails zunächst ein Auto angezündet und anschließend durch einen gezielten Wurf auf ein Erdgeschossfenster versucht haben, ein Wohnhaus in Brand zu setzen. In dem Haus schlief zu der Zeit eine Familie.

Außerdem soll der Mann in Tötungsabsicht einen Molotowcocktail in Richtung einer Streifenwagenbesatzung und eines Feuerwehrmannes geworfen haben.

Die Generalstaatsanwaltschaft wirft dem Tatverdächtigen außerdem vor, Fahrzeuge beschädigt und auf denselben sowie an einem Gebäude Schriftzüge wie "FCK NZS" und "AFA 161 Area" angebracht haben. "FCK NZS" steht für "Fuck Nazis" und ist eine gegen Rechtsextremismus gerichtete Parole, "AFA 161 Area" steht für die linksextreme Antifaschistische Aktion.

B.Fortunato--PV

Empfohlen

15-jähriger Beifahrer stirbt bei Unfall auf Brandenburger Landstraße

Ein 15-jähriger Beifahrer ist bei einem Verkehrsunfall auf einer Landstraße im Osten Brandenburgs ums Leben gekommen. Der 44 Jahre alte Fahrer des Autos, in dem auch der 15-Jährige saß, wollte am späten Mittwochnachmittag mehrere Fahrzeuge auf der Straße überholen, wie die Polizei am Donnerstag in Frankfurt an der Oder mitteilte.

Festnahme nach Explosion mit einem Toten und vier Verletzten im Saarland

Nach einer Explosion in einer Fußgängerunterführung im saarländischen Völklingen mit einem Toten und vier Verletzten haben Ermittler einen Verdächtigen festgenommen. Es handle sich um einen 45-Jährigen, teilte die Staatsanwaltschaft Saarbrücken am Donnerstag mit. Dem Mann werden Mord, versuchter Mord und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen.

Fabrikunfall in Hessen: Mitarbeiter starben an Schwefelwasserstoffvergiftung

Eine Woche nach einem schweren Arbeitsunfall in einer Lederfabrik im hessischen Runkel mit vier Toten steht die Todesursache fest. Die Mitarbeiter seien an einer Schwefelwasserstoffvergiftung gestorben, teilten die Polizei in Wiesbaden und die Staatsanwaltschaft Limburg am Donnerstag gemeinsam mit. Das habe die Obduktion ergeben. Weitere Erkenntnisse solle eine forensisch-toxikologische Untersuchung ergeben.

Suche nach vermisstem Kind in Thüringen: Junge in Hühnerstall eingeschlossen

Die Suche nach einem vermissten Siebenjährigen in Thüringen mit zahlreichen Polizeibeamten und einem Hubschrauber hat ein glückliches Ende genommen. Der Junge wurde nach Stunden eingeschlossen in einem Hühnerstall gefunden, wie die Polizei in Gotha am Donnerstag berichtete.

Textgröße ändern: