Pallade Veneta - Zoll rückt zu Razzia gegen mutmaßlich kriminelle Luxusautohändler aus

Zoll rückt zu Razzia gegen mutmaßlich kriminelle Luxusautohändler aus


Zoll rückt zu Razzia gegen mutmaßlich kriminelle Luxusautohändler aus
Zoll rückt zu Razzia gegen mutmaßlich kriminelle Luxusautohändler aus

Ermittler des Zolls sind zu einer Razzia in mehreren Bundesländern gegen mutmaßlich kriminelle Luxusautohändler ausgerückt. Parallel fanden Durchsuchungen in den EU-Staaten Estland und Lettland statt, wie das Zollfahndungsamt Hannover und die Europäische Staatsanwaltschaft (Eusta) in Luxemburg am Freitag mitteilten. Sie führen die Ermittlungen gemeinsam. Bei der Aktion wurden die beiden Hauptbeschuldigten sowie hochwertige Fahrzeuge im Wert von 3,6 Millionen Euro beschlagnahmt.

Textgröße ändern:

Laut Ermittlern wurden in Deutschland 26 Objekte in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg durchsucht. Eine Bande um die beiden Hauptverdächtigen im Alter von 36 und 50 Jahren soll Luxusautos mit falschen Wertangaben aus Drittstaaten in die EU eingeführt haben, um Steuern zu hinterziehen. Den Männern wird daher gewerbs- und bandenmäßige Steuerhinterziehung zur Last gelegt.

Der Gesamtsteuerschaden liegt demnach bei mindestens fünf Millionen Euro. Die Ermittlungen in dem Fall wurden im Auftrag der Eusta vom Zollfahndungsamt Hannover geführt. Die Eusta ist eine staatenübergreifende eigenständige Ermittlungsbehörde mit entsprechenden Befugnissen, die im Juni vergangenen Jahres ihre Arbeit aufnahm. Sie unterhält auch Büros in jedem EU-Mitgliedsstaat.

L.Bufalini--PV

Empfohlen

Schülerproteste in Frankreich: Mehr als 5000 Festnahmen seit Montag

Bei den landesweiten Schülerprotesten in Frankreich sind nach Angaben der Regierung seit Montag mehr als 5000 Menschen festgenommen worden. Innenminister Laurent Nuñez sagte am Freitagabend im Sender TF1, allein am Freitag habe es 1747 Festnahmen gegeben. "Es gab Ausschreitungen in der Nähe von 158 Einrichtungen: Wurfgeschosse, Angriffe auf Ordnungskräfte, Lehrkräfte, Journalisten, Passanten."

Nach Angriff auf SPD-Politiker Ecke in Dresden: Drei Angeklagte kommen vor Gericht

Knapp drei Jahre nach dem Angriff auf den SPD-Europaabgeordneten Matthias Ecke in Dresden kommen drei Tatverdächtige vor Gericht. Das Amtsgericht der sächsischen Landeshauptstadt ließ die Anklage der Staatsanwaltschaft zu, wie es am Freitag mitteilte. Ecke war im Mai 2024 beim Aufhängen von Wahlplakaten angegriffen und dabei so schwer verletzt worden, dass er operiert werden musste.

Sonderermittlerin soll mutmaßliche Gruppenvergewaltigung an US-Eliteuni untersuchen

Rund zwei Jahre nach einer mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung an der US-Eliteuniversität Cornell hat der Bundesstaat New York eine Sonderermittlerin berufen. Gouverneurin Kathy Hochul betraute die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James mit dem Fall. Beide wollten am Freitag vor die Presse treten.

Bayern: Mehr als sechs Jahre Haft für Syrer wegen Einschleusens von Ausländern

Wegen der mehrfachen Schleusung von illegalen Einwanderern ist ein 32-jähriger Syrer in Bayern zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und zwei Monaten verurteilt worden. Das Landgericht Traunstein sprach ihn unter anderem des banden- und gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern schuldig, wie ein Gerichtssprecher am Freitag mitteilte. In das Strafmaß wurde auch ein Urteil vom April mit einbezogen.

Textgröße ändern: