Pallade Veneta - Brandkatastrophe in Schweizer Skiort: Bar-Betreiber werden erstmals vernommen

Brandkatastrophe in Schweizer Skiort: Bar-Betreiber werden erstmals vernommen


Brandkatastrophe in Schweizer Skiort: Bar-Betreiber werden erstmals vernommen
Brandkatastrophe in Schweizer Skiort: Bar-Betreiber werden erstmals vernommen / Foto: MAXIME SCHMID - AFP/Archiv

Gut eine Woche nach der Brandkatastrophe in einer Bar im Skiort Crans-Montana wollen die Schweizer Ermittler am Freitag erstmals die französischen Betreiber vernehmen. Wie die Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag aus Ermittlerkreisen erfuhr, sollen Jacques und Jessica Moretti, gegen die wegen fahrlässiger Tötung, fahrlässiger Körperverletzung und fahrlässiger Brandstiftung ermittelt wird, von der Staatsanwaltschaft in der nahegelegenen Stadt Sitten befragt werden.

Textgröße ändern:

Das Ehepaar hatte sich am Dienstag in einer Erklärung zur "vollständigen Zusammenarbeit" mit den Ermittlungsbehörden bereit erklärt. "Wir werden in keiner Weise versuchen, uns diesen Dingen zu entziehen", erklärten die Morettis. Beide seien "am Boden zerstört und voller Trauer".

Das Feuer war in der Silvesternacht in der Bar "Le Constellation" im Skiort Crans-Montana ausgebrochen, als dort zahlreiche junge Menschen ins neue Jahr feierten. 40 Menschen kamen ums Leben, darunter viele Jugendliche. Das jüngste Todesopfer war erst 14 Jahre alt. 116 weitere Menschen wurden verletzt, viele von ihnen erlitten schwere Verbrennungen.

Den Ermittlern zufolge wurde der Brand im Keller der Bar offenbar durch Feuerwerksfontänen ausgelöst, die an Sektflaschen angebracht waren und zu nahe an die Decke gehalten wurden. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft konzentrieren sich unter anderem auf die Frage, ob die Schaumstoffdämmung an der Kellerdecke den Brandschutzvorschriften entsprach. Am Dienstag hatte die Gemeinde Crans-Montana eingeräumt, dass es seit 2019 keine Brandschutzkontrollen in der Bar gegeben hatte.

A.Fallone--PV

Empfohlen

Ermittler warten auf Obduktionsergebnis nach Fund von vermisster Michelle H.

Nach dem Fund der Leiche der vermissten Michelle H. in der Aller warten die Ermittler auf Erkenntnisse zur Todesursache durch die Obduktion des Leichnams. Eventuell stehe noch am Sonntag ein vorläufiges Obduktionsergebnis fest, ansonsten voraussichtlich am Montag, sagte eine Sprecherin der Polizei in Celle am Sonntag auf Anfrage. Die Polizei gehe weiter mit "an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" davon aus, dass die Tote die 25-Jährige ist.

Erstmals in Europa: Niederlande erlauben Nutzung von Tesla-Selbstfahrfunktion

Als erstes Land in Europa erlauben die Niederlande den Fahrern von Tesla-Autos die Nutzung einer Selbstfahrfunktion. Voraussetzung sei, dass die Fahrer im Auto sitzen und das Manöver genau überwachen, erklärte die zuständige Straßensicherheitsbehörde RDW. Damit folgen die Niederlande dem Beispiel der USA, wo Tesla-Fahrer das System bereits nutzen können.

Menschlicher Schädel gefunden: Polizei prüft Fall getöteter Frau aus Eritrea

Nach dem Fund eines menschlichen Schädels in einem Waldgebiet der nordrhein-westfälischen Gemeinde Wenden prüft die Polizei eine Verbindung zum Fall einer im vergangenen Jahr zerstückelt aufgefundenen Frauenleiche. Wie die Staatsanwaltschaft Siegen und die Polizei Hagen mitteilten, wurde der Schädel am Samstagmittag bei einer Müllsammelaktion entdeckt, die Fundstelle lag demnach in der Nähe der Autobahn 4. Das Polizeipräsidium Hagen setzte eine Mordkommission ein.

Gericht entscheidet im Fall EESystem gegen Jason Shurka; bundesgerichtliche Sanktionen in Höhe von 54.034 US-Dollar verhängt

Richter in Clark County stellt fest, dass die öffentlichen Äußerungen des Beklagten nicht in gutem Glauben erfolgten. Die Entscheidung bildet den vorläufigen Höhepunkt monatelanger Gerichtsverfahren, die vom Entwickler einer Wellness-Technologie angestrengt wurden, die weltweit in über 700 Zentren eingesetzt wird.

Textgröße ändern: