Pallade Veneta - EuGH befasst sich mit Klagen zu Ungarn-Geldern und umstrittenem Gesetz

EuGH befasst sich mit Klagen zu Ungarn-Geldern und umstrittenem Gesetz


EuGH befasst sich mit Klagen zu Ungarn-Geldern und umstrittenem Gesetz
EuGH befasst sich mit Klagen zu Ungarn-Geldern und umstrittenem Gesetz / Foto: Attila KISBENEDEK - AFP/Archiv

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg befasst sich am Donnerstag (09.30 Uhr) mit Klagen mit Bezug zu Ungarn. Dabei geht es einmal um das sogenannte Souveränitätsgesetz, ein anderes Mal um die Freigabe von zehn Milliarden Euro an EU-Geldern für Budapest. In beiden Fällen werden die Schlussanträge, juristische Gutachten, vorgelegt. (Az. C-829/24 u.a.)

Textgröße ändern:

Das ungarische Gesetz sieht vor, dass eine neue Behörde Organisationen aufspüren soll, die Finanzmittel aus dem Ausland erhalten. Nach Ansicht der klagenden EU-Kommission schränkt es die Meinungsfreiheit ein und setzt die Opposition sowie Nichtregierungsorganisationen unter Druck. Im anderen Fall klagte das Europaparlament gegen die Kommission, die kurz vor einem EU-Gipfel im Dezember 2023 eingefrorene Gelder an Ungarn freigab. Kritiker vermuteten dahinter einen Deal, um Ungarn zur Aufhebung seines Vetos gegen geplante Milliardenhilfen für die Ukraine zu bewegen. Dem Parlament zufolge erfüllt Ungarn trotz Reformen nicht die europäischen Standards bei der Unabhängigkeit seiner Justiz.

E.M.Filippelli--PV

Empfohlen

Polizei erschießt Mann in Krefeld

Bei einem Polizeieinsatz im nordrhein-westfälischen Krefeld hat ein Beamter einen Mann erschossen. Die Polizei war am Samstagabend wegen eines Falls von Körperverletzung im Krefelder Stadtteil Uerdingen gerufen worden, wie die Staatsanwaltschaft Krefeld und die Polizei in Gelsenkirchen mitteilten. Bei einer Auseinandersetzung zwischen einem Mann und Familienmitgliedern war demnach eine Frau leicht verletzt worden.

Ehefrau von spanischem Regierungschef Sánchez muss in Korruptionsprozess Pass abgeben

Im Korruptionsprozess gegen die Ehefrau des spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez, Begoña Gómez, hat der zuständige Richter der 55-Jährigen Reisen ins Ausland untersagt. Wie aus einem am Samstag veröffentlichten Beschluss von Richter Juan Carlos Peinado hervorgeht, muss Gómez ihren Reisepass abgeben und sich zweimal monatlich bei den Behörden melden.

UN-Menschenrechtskommissar Türk kritisiert verschärfte EU-Migrationspolitik

Der UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk hat die Verschärfung der EU-Migrationspolitik kritisiert, die unter anderem Abschiebezentren in Drittländern außerhalb der EU erlaubt. EU-Mitgliedstaaten könnten ihre "menschenrechtlichen Verpflichtungen" nicht "einfach an Drittländer auslagern", erklärte Türk am Samstag in Genf.

In Auto in Baden-Württemberg gefundenes totes Kind starb an Hitzschlag

Das in einem Auto in Baden-Württemberg gestorbene Kleinkind starb laut Obduktionsergebnis an einem Organversagen infolge eines Hitzschlags. Der Verdacht, dass die Mutter ihre Tochter über Stunden im Auto in Schorndorf vergessen hatte, habe weiter erhärtet werden können, teilte die Polizei Aalen am Freitag mit.

Textgröße ändern: