Pallade Veneta - Toter in Obdachlosenunterkunft in Lüneburg: Mitbewohner unter Totschlagsverdacht

Toter in Obdachlosenunterkunft in Lüneburg: Mitbewohner unter Totschlagsverdacht


Toter in Obdachlosenunterkunft in Lüneburg: Mitbewohner unter Totschlagsverdacht
Toter in Obdachlosenunterkunft in Lüneburg: Mitbewohner unter Totschlagsverdacht / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Nach dem Tod eines 61-jährigen Obdachlosen in einer Unterkunft in Lüneburg ermittelt die Polizei gegen dessen Mitbewohner. Der 53-Jährige sei dringend verdächtig, seinen Zimmergenossen im Verlauf der vergangenen Tage getötet zu haben, teilte die Polizei in der niedersächsischen Stadt am Montag mit. Er wurde vorläufig festgenommen.

Textgröße ändern:

Der 61-Jährige wurde am Sonntagabend tot im gemeinsamen Zimmer der beiden in einer Obdachlosenunterkunft entdeckt. Einsatzkräfte fanden demnach deutliche Hinweise auf ein Tötungsdelikt. Zeitgleich sei der 53-Jährige durch sein Verhalten in der Unterkunft aufgefallen, er habe sich in einen anderen Raum zurückgezogen und gedroht, sich mit mehreren Messern zu verletzen.

Einsatzkräfte der Polizei konnten den Mann zur Aufgabe bewegen. Zuvor verletzte sich der 53-Jährige demnach selbst schwer, so dass er in einem Klinikum notoperiert werden musste. Er schwebte nicht in Lebensgefahr. Gegen ihn wird nun wegen Totschlags ermittelt.

L.Guglielmino--PV

Empfohlen

Missbrauchsfall um schwangere Elfjährige: Haftstrafe für Stiefvater rechtskräftig

Im Missbrauchsfall um eine schwangere Elfjährige in Nordrhein-Westfalen hat der Bundesgerichtshof (BGH) die gegen den Stiefvater des Mädchens verhängte achtjährige Haftstrafe bestätigt. Die Karlsruher Justizbehörde verwarf nach Angaben vom Montag die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Siegen. Es seien keine Rechtsfehler erkennbar. Der Mann ist damit rechtskräftig verurteilt. (4 StR 399/25)

Mutmaßliche Russland-Spione kommen wegen Sabotageplänen ab Mitte März vor Gericht

Drei mutmaßliche Spione im Auftrag Russlands stehen ab Mitte März in Stuttgart vor Gericht. Das Oberlandesgericht ließ die Anklage des Generalbundesanwalts gegen die drei Ukrainer zu, wie es am Montag mitteilte. Sie sollen geplant haben, Pakete mit Brandsätzen zu verschicken.

28-Jähriger tötet in Rheinland-Pfalz Mutter und verletzt Geschwister - Festnahme

In Rheinland-Pfalz soll ein 28-jähriger Mann seine 64-jährige Mutter getötet und zwei Geschwister mit einem Messer verletzt haben. Der Angriff habe sich in der Nacht zum Montag in einem Einfamilienhaus in Böhl-Iggelheim ereignet, teilten die Polizei in Ludwigshafen und die Staatsanwaltschaft Frankenthal mit. Polizisten schossen am Tatort auf den Verdächtigen. Er wurde vorläufig festgenommen.

Gewalt in Mexiko nach Tötung von Drogenboss "El Mencho"

Nach der Tötung des berüchtigten Drogenbosses Nemesio "El Mencho" Oseguera Cervantes durch die mexikanische Armee haben mutmaßliche Bandenmitglieder weite Teile des Landes mit einer Welle der Gewalt überzogen. In 20 der 32 Bundesstaaten kam es am Sonntag (Ortszeit) zu Ausschreitungen, massiv betroffen war auch ein Austragungsort der Fußball-WM. Am Montag blieben in mehreren Staaten die Schulen geschlossen. Das Auswärtige Amt rief Deutsche in Mexiko zur Vorsicht auf.

Textgröße ändern: