Pallade Veneta - Sechs Festnahmen bei Durchsuchungen wegen Schwarzarbeit in Baugewerbe

Sechs Festnahmen bei Durchsuchungen wegen Schwarzarbeit in Baugewerbe


Sechs Festnahmen bei Durchsuchungen wegen Schwarzarbeit in Baugewerbe
Sechs Festnahmen bei Durchsuchungen wegen Schwarzarbeit in Baugewerbe / Foto: NICOLAS TUCAT - AFP/Archiv

Bei bundesweiten Durchsuchungen wegen Schwarzarbeit im Baugewerbe mit Millionenschaden haben Ermittler sechs Menschen festgenommen. Insgesamt wird in den Komplex gegen 35 Menschen ermittelt, wie das Hauptzollamt Frankfurt am Main am Mittwoch mitteilte. Sie sollen Schwarzlöhne gezahlt, Sozialversicherungsbeiträge veruntreut und Steuern hinterzogen haben. 22 von ihnen sollen Servicefirmen betrieben haben, die sogenannte Abdeckrechnungen an andere Unternehmen verkauft haben sollen.

Textgröße ändern:

13 Beschuldigten wird vorgeworfen, mehrere Unternehmen in der Baubranche betrieben zu haben. Seit 2022 sollen diese rund 70 Millionen Euro eingenommen haben. Die Beschuldigten sollen ihre Angestellten im großen Stil schwarz bezahlt haben. Dafür sollen sie Abdeckrechnungen in Höhe von rund 35 Millionen Euro benutzt haben. Den Gesamtschaden bezifferten die Ermittler auf rund 28 Millionen Euro.

Rund 80 Objekte in Hessen, Niedersachsen, Berlin, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bayern wurden am Mittwoch durchsucht. Schwerpunkt war das Rhein-Main-Gebiet. Etwa tausend Beamte waren im Einsatz. In einer der Arbeiterunterkünfte wurden 15 Menschen wegen Aufenthaltsverstößen vorläufig festgenommen. Die sechs Beschuldigten sitzen in Untersuchungshaft. Gegen sie und ihre Firmen ergingen Vermögensarreste in Höhe von 13,4 Millionen Euro.

G.Riotto--PV

Empfohlen

Angreifer erschießt sechs Menschen in Kiew - Polizei tötet Täter nach Geiselnahme in Laden

Ein Angreifer hat in einem Wohnviertel der ukrainischen Hauptstadt Kiew sechs Menschen getötet. Weitere 14 Menschen wurden nach der Gewalttat am Samstag mit Verletzungen und Traumata ins Krankenhaus eingeliefert, wie Präsident Wolodymyr Selenskyj mitteilte. Der Täter hatte nach Angaben der Ermittler auf der Straße das Feuer eröffnet und dann in einem Supermarkt mehrere Geiseln genommen. Er wurde von Sondereinsatzkräften der Polizei getötet.

Angreifer erschießt fünf Menschen in Kiew - Polizei tötet Täter nach Geiselnahme in Laden

Ein Angreifer hat in einem Wohnviertel der ukrainischen Hauptstadt Kiew mindestens fünf Menschen getötet. Weitere zehn Menschen wurden nach der Gewalttat am Samstag mit Verletzungen und Traumata ins Krankenhaus eingeliefert, wie Präsident Wolodymyr Selenskyj mitteilte. Der Täter hatte nach Angaben der Ermittler auf der Straße das Feuer eröffnet und dann in einem Supermarkt mehrere Geiseln genommen. Er wurde von Sondereinsatzkräften der Polizei getötet.

Papst: Künstliche Intelligenz verstärkt "Konflikte, Angst und Gewalt"

In einer Rede vor Studierenden in Kamerun hat Papst Leo XIV. am Freitag vor einer Verstärkung von "Polarisierung, Konflikten, Angst und Gewalt" durch die Anwendung von Künstlicher Intelligenz (KI) gewarnt. Zugleich kritisierte er die "Zerstörung der Umwelt" durch die Ausbeutung seltener Erden zur Beschleunigung des digitalen Wandels.

Tod von Siebenjährigem bei Schwimmunterricht: Mildere Strafen in Konstanz

In einem Berufungsverfahren um den Tod eines siebenjährigen Jungen beim Schwimmunterricht in Konstanz sind die Strafen für zwei Lehrerinnen gemildert worden. Das Landgericht Konstanz änderte ein vorhergehendes Urteil ab und verhängte Geldstrafen in Höhe von 9000 Euro und 8500 Euro, wie das Gericht am Freitag mitteilte. Im Februar 2025 waren die Lehrerinnen wegen fahrlässiger Tötung verurteilt worden. Das Kind war im September 2023 ertrunken.

Textgröße ändern: