Pallade Veneta - Mitarbeiter von bayerischem Kinderheim soll Jungen sexuell missbraucht haben

Mitarbeiter von bayerischem Kinderheim soll Jungen sexuell missbraucht haben


Mitarbeiter von bayerischem Kinderheim soll Jungen sexuell missbraucht haben
Mitarbeiter von bayerischem Kinderheim soll Jungen sexuell missbraucht haben / Foto: INA FASSBENDER, - - AFP/Archiv

Ein leitender Mitarbeiter des Kinderheims im bayerischen Wunsiedel ist wegen des Verdachts des schweren sexuellen Missbrauchs festgenommen worden. Der 49 Jahre alte Mann soll in den vergangenen Jahren einen neun Jahre alten Jungen missbraucht haben, teilten das Polizeipräsidium Oberfranken in Bayreuth und die Staatsanwaltschaft Hof am Donnerstag mit. Die Ermittler gehen davon aus, dass es keinen Zusammenhang zum Mord an einem Mädchen in dem Heim im Jahr 2023 gibt.

Textgröße ändern:

Der Tatverdächtige sitzt den Ermittlern zufolge in Untersuchungshaft. Auf seine Spur kam die Polizei durch die Anzeige der Mutter des Kinds im vergangenen Herbst. Der Mann soll sich demnach zwischen 2023 und 2025 mehrfach an dem Jungen vergangen haben. Die Taten sollen nicht im Heim, sondern im Zuhause des Manns in Hof stattgefunden haben. Der Junge lebte bis 2024 in dem Heim.

Dort war im April 2023 ein zehn Jahre altes Mädchen sexuell missbraucht und getötet worden. Für die Tötung soll ein in dem Heim untergebrachter, zur Tatzeit elf Jahre alter und damit strafunmündiger Junge verantwortlich sein. Für den Missbrauch des Mädchens wurde ein damals 27 Jahre alter Mann rechtskräftig zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt.

F.Dodaro--PV

Empfohlen

In Auto in Baden-Württemberg gefundenes totes Kind starb an Hitzschlag

Das in einem Auto in Baden-Württemberg gestorbene Kleinkind starb laut Obduktionsergebnis an einem Organversagen infolge eines Hitzschlags. Der Verdacht, dass die Mutter ihre Tochter über Stunden im Auto in Schorndorf vergessen hatte, habe weiter erhärtet werden können, teilte die Polizei Aalen am Freitag mit.

In Auto in Baden-Württemberg gefundenes totes Kind starb an Hitzeschlag

Das in einem Auto in Baden-Württemberg gestorbene Kleinkind starb laut Obduktionsergebnis an einem Organversagen infolge eines Hitzeschlags. Der Verdacht, dass die Mutter ihre Tochter über Stunden im Auto in Schorndorf vergessen hatte, habe weiter erhärtet werden können, teilte die Polizei Aalen am Freitag mit.

Neue Verhaftungswelle gegen CHP-Vertreter in der Türkei

Die türkische Regierung hat ihr Vorgehen gegen gewählte Vertreter der größten Oppositionspartei CHP abermals verstärkt: 37 von 47 mit Haftbefehl gesuchte Verdächtige wurden nach Angaben der Istanbuler Staatsanwaltschaft am Freitag wegen Korruptionsvorwürfen festgenommen, darunter der Bürgermeister der Istanbuler Prinzeninseln, Ali Ercan Akpolat. Ihnen wird vorgeworfen, ungültige Baugenehmigungen auf der beliebten Inselgruppe vor der türkischen Metropole ausgestellt zu haben. Laut Staatsanwaltschaft erfolgten die Festnahmen in "vier Provinzen".

Verdacht auf Spionage für Russland in französischer Drohnenfabrik: Mann festgenommen

Wegen des Verdachts der Spionage für Russland in einer französischen Drohnenfabrik ist ein in Belarus geborener Mann festgenommen worden. Der 48-Jährige habe Anfang Juni den Prototyp einer Drohne eines Unternehmens gefilmt, das die ukrainischen und französischen Streitkräfte beliefere, erklärte die Staatsanwaltschaft am Freitag in Paris. Geheimdienstermittlungen hätten ergeben, dass der in Spanien lebende Mann das Video an einen Kontakt in Russland geschickt habe. Der Mann befindet sich in Untersuchungshaft.

Textgröße ändern: