Pallade Veneta - Bekannten ermordet und ausgeraubt: Lebenslange Haft für Mann in Baden-Württemberg

Bekannten ermordet und ausgeraubt: Lebenslange Haft für Mann in Baden-Württemberg


Bekannten ermordet und ausgeraubt: Lebenslange Haft für Mann in Baden-Württemberg
Bekannten ermordet und ausgeraubt: Lebenslange Haft für Mann in Baden-Württemberg / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Weil er seinen Bekannten ausraubte und tötete, ist ein 48-jähriger Mann in Baden-Württemberg zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das Landgericht Freiburg sprach ihn am Donnerstag des Mordes schuldig, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Eine besondere Schwere der Schuld wurde nicht festgestellt - so ist eine vorzeitige Haftentlassung nach 15 Jahren theoretisch möglich.

Textgröße ändern:

Die Tat ereignete sich im Juni 2025 in der Wohnung des 66-jährigen Opfers in Gundelfingen. Laut Anklage nutzte der damals 47-Jährige eine Einladung des Geschädigten aus, um ihn brutal niederzuschlagen und auf ihn einzustechen. Der 66-Jährige starb noch vor Ort.

Der Angeklagte beseitigte laut Staatsanwaltschaft die Spuren, nahm 2540 Euro an sich und fuhr mit dem Auto des Opfers zu einem Bahnhof, um von dort nach Hause zu fahren. Eine Verwandte alarmierte später die Polizei, weil sie den 66-Jährigen nicht erreichen konnte.

Daraufhin wurde er tot in seiner Wohnung gefunden. Der 48-Jährige rückte einige Tage später in den Fokus der Ermittlungen. Er wurde festgenommen und saß seitdem in Untersuchungshaft.

A.Rispoli--PV

Empfohlen

Drei Tote bei Nürnberg: Vatet tötet mutmaßlich Frau und Kind und sich selbst

In einem Einfamilienhaus in der bei Nürnberg gelegenen fränkischen Gemeinde Pommelsbrunn haben Polizisten drei gewaltsam ums Leben gekommene Menschen entdeckt. Es handle sich um zwei Erwachsene und ein Kind, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag auf Anfrage. Die Polizei prüft demnach den Verdacht, dass ein Familienvater sein Kind und seine Frau getötet hat und danach sich selbst.

Autofahrer in England rammt Gruppe von Fußgängern - sieben Verletzte

In der englischen Stadt Derby ist ein Autofahrer in eine Gruppe von Fußgängern gefahren und hat dabei sieben Menschen verletzt. Ihre Verletzungen seien "schwer, aber nicht lebensgefährlich", erklärte die britische Polizei am Sonntag. Der Fahrer wurde festgenommen.

Großbrand in Disco während Feier mit 750 Besuchern - Drei Verletzte

In einer Disco im baden-württembergischen Kehl ist es in der Nacht zu Sonntag zu einem Großbrand gekommen. Bei Ausbruch des Feuers befanden sich etwa 750 Menschen in dem in einem Industriegebiet gelegenen Club, teilte das Polizeipräsidium Offenburg mit. Diese konnten demnach das Gebäude selbstständig verlassen. Drei der Discobesucher mussten nach ersten Erkenntnissen vom Rettungsdienst behandelt werden.

Mann in Witten sticht mit Messer auf seine Frau und Kinder ein: Junge stirbt

In Nordrhein-Westfalen ist ein 13-jähriger Junge am Samstag durch Messerstiche tödlich verletzt worden. Wie die Polizei Bochum mitteilte, wurden Einsatzkräfte am Vormittag in der Stadt Witten wegen eines Streits "in häuslichem Umfeld" verständigt, der sich auf die Straße verlagert habe. Dabei habe ein 40-jähriger Tatverdächtiger seine zwei Jahre jüngere Frau sowie ein neunjähriges Mädchen und den Jungen durch Messerstiche schwer verletzt.

Textgröße ändern: