Pallade Veneta - Durchsuchungen nach Stromnetz-Anschlag in Berlin

Durchsuchungen nach Stromnetz-Anschlag in Berlin


Durchsuchungen nach Stromnetz-Anschlag in Berlin
Durchsuchungen nach Stromnetz-Anschlag in Berlin / Foto: John MACDOUGALL - AFP/Archiv

Nach einem mutmaßlichen Brandanschlag auf Hochspannungsmasten in Berlin im September sind Ermittler am Dienstagmorgen zu einer Razzia ausgerückt. Die Ermittlungen richten sich gegen "namentlich bekannte Beschuldigte", wie ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft in Berlin der Nachrichtenagentur AFP sagte. Insgesamt finden bundesweit 18 Durchsuchungen statt. Weitere Details nannte der Sprecher mit Verweis auf den laufenden Einsatz nicht.

Textgröße ändern:

Unbekannte hatten im September 2025 einen Brand an zwei Hochspannungsmasten im Stadtteil Johannisthal gelegt. In der linken Szene tauchte anschließend ein Bekennerschreiben auf.

Johannisthal ist ein Stadtteil des Bezirks Treptow-Köpenick im Südosten der Hauptstadt. Nach Angaben des Netzbetreibers Stromnetz Berlin waren insgesamt knapp 50.000 Kunden von dem Stromausfall betroffen, darunter sowohl Haushalte als auch Gewerbe- oder Pflegeeinrichtungen. Nach Angaben der Feuerwehr wurden fünf Bewohner aus zwei Pflegeheimen vorübergehend in Krankenhäuser verlegt.

O.Pileggi--PV

Empfohlen

Bis zu zwei Jahre Haft für Deepfakes und stärkere Persönlichkeitsrechte geplant

Das Erstellen und Verbreiten von sogenannten pornografischen Deepfakes soll künftig mit bis zu zwei Jahren Haft bestraft werden können. Möglich ist auch eine Geldstrafe, wie aus bekannt gewordenen Details zum geplanten Gesetz gegen digitale Gewalt hervorgeht. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) will in Kürze den kompletten Gesetzentwurf vorlegen. Sie hatte die Pläne vor dem Hintergrund des Falls der Schauspielerin Collien Fernandes angekündigt.

Jobs nur für Kirchenmitglieder: Jahrelanger Streit wird im Mai erneut verhandelt

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt verhandelt im Mai erneut über einen Fall, der mit der Kirche zusammenhängt und seit Jahren die Gerichte beschäftigt. Das geht aus dem am Dienstag veröffentlichten Jahresbericht hervor. Es geht um eine konfessionslose Bewerberin, die 2012 eine befristete Stelle als Referentin bei einem Werk der evangelischen Kirche nicht bekam. (Az. 8 AZR 194/25 (F))

Lasterfahrer setzt auf Rastplatz in Baden-Württemberg Kanarienvogel "zum Lüften" aus

Ein Lastwagenfahrer hat auf einem Rastplatz in Baden-Württemberg einen Kanarienvogel "zum Lüften" ausgesetzt. Der Vogel befand sich in einem Käfig auf einer Grünfläche des Rastplatzes, wie die Polizei in Konstanz am Dienstag mitteilte. Demnach meldete ein Zeuge den Fund am Sonntagnachmittag auf einem Parkplatz an der Autobahn 81 bei Eutingen im Gäu.

Hundewelpen zu früh von Mutter getrennt: Berliner Gericht untersagt Tierhaltung

Weil er Hundewelpen zu früh von ihren Müttern trennte, darf ein Berliner laut einem Gerichtsbeschluss keine Tiere mehr halten. Das entschied das Verwaltungsgericht in der Bundeshauptstadt und bestätigte damit eine Verfügung des zuständigen Bezirksamts, wie eine Gerichtssprecherin am Dienstag mitteilte.

Textgröße ändern: