Pallade Veneta - Mann in den USA wegen Todesdrohungen gegen Trump auf Facebook festgenommen

Mann in den USA wegen Todesdrohungen gegen Trump auf Facebook festgenommen


Mann in den USA wegen Todesdrohungen gegen Trump auf Facebook festgenommen
Mann in den USA wegen Todesdrohungen gegen Trump auf Facebook festgenommen / Foto: SAUL LOEB - AFP

Die US-Bundesbehörden haben einen Mann wegen Todesdrohungen gegen US-Präsident Donald Trump im Online-Netzwerk Facebook festgenommen. Das US-Justizministerium teilte am Mittwoch mit, dass der 45 Jahre alte Andrew Emerald zwischen Mai und Juli 2025 insgesamt acht Botschaften mit Drohungen gegen Trump auf Facebook veröffentlicht habe. Ihm drohen bis zu fünf Jahre Haft.

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"Entweder ist Trump bis 2026 tot und unter der Erde, oder ich erwische ihn und bringe ihn dorthin", schrieb Emerald den Angaben zufolge in einem Post im Mai des vergangenen Jahres. In einer weiteren Botschaft drohte er damit, die Privatresidenz Trumps im US-Bundesstaat Florida anzugreifen. "Ich werde sicherstellen, dass Du in Mar-a-Lago bist, wenn ich es (...) niederbrenne", schrieb er ebenfalls im Mai 2025.

Nach Angaben der Bundespolizei FBI verschanzte sich Emerald in seinem Haus im US-Bundesstaat Massachusetts, als er am Mittwoch festgenommen werden sollte. Er schwang demnach ein langes Metallschwert und sagte den Beamten, dass sie ihn erschießen müssten.

Schließlich konnte er laut FBI überzeugt werden, sich zu ergeben. Das FBI veröffentlichet Aufnahmen mehrerer Schwerter und Stichwaffen aus Emeralds Haus. Er hatte in einem weiteren Facebook-Post damit gedroht, Trump und "so viele von ihm ermutigte einheimische Terroristen wie möglich" mit seinem Schwert zu töten.

Emerald war den Gerichtsunterlagen zufolge bereits 2018 während Trumps erster Amtszeit von den Behörden wegen einer möglichen Drohung gegen den US-Präsidenten verhört worden. Erst im vergangenen März wurde ein Mann aus dem Bundesstaat Virginia wegen Todesdrohungen gegen Trump zu zwei Jahren Haft verurteilt.

Trump war im Juli 2024 während des Wahlkampfes für seine zweite Amtszeit knapp einem Attentat entgangen, als ihn ein Schütze im Bundesstaat Pennsylvania äußerst knapp verfehlte. Die Kugel verletzte Trump damals nur leicht am Ohr.

N.Tartaglione--PV

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