Pallade Veneta - Getöteter Fabian aus Güstrow: Mordprozess gegen Beschuldigte beginnt am 28. April

Getöteter Fabian aus Güstrow: Mordprozess gegen Beschuldigte beginnt am 28. April


Getöteter Fabian aus Güstrow: Mordprozess gegen Beschuldigte beginnt am 28. April
Getöteter Fabian aus Güstrow: Mordprozess gegen Beschuldigte beginnt am 28. April / Foto: INA FASSBENDER, - - AFP/Archiv

Der Mordprozess um den Tod des achtjährigen Fabian aus Güstrow in Mecklenburg-Vorpommern beginnt in etwa zwei Wochen. Das Landgericht Rostock ließ nach Angaben vom Mittwoch die Anklage gegen die 30-jährige Beschuldigte, eine ehemalige Freundin des Vaters des getöteten Jungen, zu. Das Verfahren gegen sie beginnt demnach am 28. April. Zunächst sind darüber hinaus 16 weitere Prozesstage bis Anfang Juli geplant.

Textgröße ändern:

Laut Anklage der Staatsanwaltschaft soll die Frau Fabian im Oktober 2025 heimtückisch und aus niedrigen Beweggründen getötet haben. Sie soll den Jungen den Ermittlungen zufolge unter einem Vorwand aus der Wohnung der Mutter gelockt und zu einem Tümpel auf einem Feld rund 15 Kilometer südlich von Güstrow gebracht haben. Dort soll sie ihn erstochen und die Leiche angezündet haben, um Spuren zu verwischen.

Zu einem konkreten Tatmotiv äußerte sich die Staatsanwaltschaft bei der Anklageerhebung nicht. Nach Angaben der Ermittler handelt es sich bei der Beschuldigten auch um die Frau, die vier Tage nach dem Verschwinden Fabians am 10. Oktober 2025 angab, den toten Jungen während eines Spaziergangs mit ihrem Hund gefunden zu haben.

Anfang November wurde die Tatverdächtige festgenommen, sie kam in Untersuchungshaft. Fabian war am Tag des Verschwindens allein zu Hause in der Wohnung seiner Mutter in Güstrow. Vier Tage lang wurde intensiv nach ihm gesucht. Gefunden wurde seine Leiche dann in der Nähe des Dorfs Klein Upahl.

C.Conti--PV

Empfohlen

"Rote Linie" Mekka: Saudi-Arabien wirft Huthis Angriff auf heilige Stadt vor

Saudi-Arabien hat der jemenitischen Huthi-Miliz einen Drohnenangriff auf die für Muslime heilige Stadt Mekka vorgeworfen und vor einer "roten Linie" gewarnt. Die von Riad angeführte Militärkoalition gegen die pro-iranischen Huthis erklärte am Mittwoch, die saudiarabische Luftabwehr habe die "feindliche" Drohne abgewehrt. Der Vorfall sorgte in der muslimischen Welt für Empörung und könnte den Konflikt in der Region weiter verschärfen. Die Huthis wiesen die Vorwürfe aber als "Lüge" zurück.

25 Jahre Haft für Kosovos Ex-Präsident Thaci wegen Kriegsverbrechen

Der im Kosovo weithin verehrte frühere Präsident und Guerillakämpfer Hashim Thaci ist wegen Kriegsverbrechen im Kosovo-Krieg zu 25 Jahren Haft verurteilt worden. Das Sondertribunal in Den Haag befand Thaci am Mittwoch unter anderem der "rechtswidrigen Festnahme, Folter, des Mordes und grausamer Behandlung" schuldig. Kosovos Regierungschef Albin Kurti bezeichnete das Urteil als "inakzeptable Ungerechtigkeit". In der Hauptstadt Pristina und in Den Haag kam es zu Konfrontationen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften.

Drei Jahre Haft in Prozess um tote Zwillinge auf E-Roller in Frankfurt am Main

Gut ein Jahr nach einem E-Rollerunfall mit einem toten Zwillingspaar und einem Schwerverletzten hat das Landgericht Frankfurt am Main einen 24-Jährigen zu drei Jahren Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde er wegen fahrlässiger Tötung in zwei Fällen, fahrlässiger Körperverletzung und versuchten Mordes, wie ein Gerichtssprecher am Mittwoch sagte.

Über 60 Millionen Euro Schaden durch Geldwäsche und Steuerhinterziehung - Razzia

Weil sie den Behörden durch Geldwäsche und Hinterziehung mehr als 60 Millionen Euro an Steuern vorenthalten haben sollen, ermittelt der Zoll in Hessen gegen insgesamt 50 Beschuldigte. Sie sollen über ein Netz aus Scheinfirmen Bargeld gewaschen und Steuern sowie Sozialabgaben hinterzogen haben, wie das Hauptzollamt Frankfurt am Main am Mittwoch mitteilte. Demnach arbeitete die Gruppe seit 2017 als Dienstleister.

Textgröße ändern: