Pallade Veneta - 43 Jahre nach Tat: Prozess um Tötung von Sexarbeiter in Hamburg begonnen

43 Jahre nach Tat: Prozess um Tötung von Sexarbeiter in Hamburg begonnen


43 Jahre nach Tat: Prozess um Tötung von Sexarbeiter in Hamburg begonnen
43 Jahre nach Tat: Prozess um Tötung von Sexarbeiter in Hamburg begonnen / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

43 Jahre nach der Tötung eines transsexuellen Prostituierten hat am Freitag in Hamburg der Prozess gegen den mutmaßlichen Täter begonnen. Dem zum Zeitpunkt der Anklage 61-Jährigen wird vorgeworfen, das Opfer im Januar 1983 in dessen Wohnwagen in Hamburg erschossen zu haben, wie es von der Staatsanwaltschaft hieß. Er muss sich wegen Mordes verantworten.

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In der Tatnacht soll der Angeklagte in das Auto seines späteren Opfers gestiegen und mit ihm zu dessen auf einem Parkplatz abgestellten Wohnwagen gefahren sein. Dort soll er dreimal mit einem Revolver auf den Sexarbeiter geschossen haben. Das Opfer wurde am Kopf, an der Brust und am Oberschenkel getroffen. Anschließend nahm der Angeklagte Bargeld in Höhe von mindestens 200 Mark an sich und floh. Der Prostituierte verblutete.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Angeklagte heimtückisch, aus Habgier und in der Absicht handelte, Bargeld zu entwenden. Für den Prozess wurden neun weitere Verhandlungstage bis Mitte Juni angesetzt.

D.Vanacore--PV

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