Pallade Veneta - Täter von Brandsatz-Anschlag auf Juden in den USA zu lebenslanger Haft verurteilt

Täter von Brandsatz-Anschlag auf Juden in den USA zu lebenslanger Haft verurteilt


Täter von Brandsatz-Anschlag auf Juden in den USA zu lebenslanger Haft verurteilt
Täter von Brandsatz-Anschlag auf Juden in den USA zu lebenslanger Haft verurteilt / Foto: Eli Imadali - AFP/Archiv

Der Täter des Brandsatz-Anschlags auf jüdische Demonstranten in Boulder im US-Bundesstaat Colorado im Juni des vergangenen Jahres ist US-Medienberichten zufolge von einem US-Gericht zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Die Vorsitzende Richterin am Bezirksgericht von Boulder, Nancy Salomone, verhängte die Haftstrafe gegen den 45-jährigen Ägypter Mohamed Sabry S. ohne Möglichkeit auf vorzeitige Entlassung, wie die "Denver Post" am Donnerstag berichtete. S. war in einer Reihe von Anklagepunkten geständig gewesen, darunter Mord.

Textgröße ändern:

Der Täter ist außerdem vor einem Bundesgericht wegen Hassverbrechen angeklagt. Sollte er verurteilt werden, droht ihm die Todesstrafe.

Bezirksrichterin Salomone fügte der Haftstrafe des Täters mehr als 2000 Jahre hinzu, die Höchststrafe, die für jedes der Verbrechen, für die er verurteilt wurde, zulässig ist. "Dieses Gericht stellt fest, dass Sie sich entschieden haben, Menschen zu Opfern zu machen, die sich friedlich versammelt hatten", sagte Salomone. "Sie haben sich entschieden, diese Menschen zu Opfern zu machen, weil sie Mitglieder der jüdischen Gemeinde waren."

S. hatte im Juni des vergangenen Jahres in Boulder nordwestlich von Denver Brandsätze auf Menschen geschleudert, die für die Freilassung israelischer Geiseln aus der Gewalt der radikalislamischen Hamas im Gazastreifen demonstrierten. Er hatte auch einen selbstgebauten Flammenwerfer bei sich. Eine 82-Jährige starb infolge des Angriffs an ihren Verletzungen.

Das US-Visum des Täters war seit mehr als zwei Jahren abgelaufen, nach Angaben der US-Regierung hielt er sich "illegal" in den USA auf. Er hatte jedoch im September 2022 einen Asylantrag gestellt. Die Behörden nahmen auch die Frau und fünf Kinder des Täters in Gewahrsam, um sie abzuschieben. Ein US-Richter stoppte dies aber. Im April ordnete ein Bundesrichter ihre Freilassung an.

Die "Washington Post" berichtete unter Berufung auf den Anwalt der Ehefrau des Täters, die Behörden hätten sie anschließend erneut festgenommen und versucht, sie abzuschieben. Dies sei jedoch erneut von einem Bundesgericht gestoppt worden.

Y.Destro--PV

Empfohlen

"Ein Serienmörder": Höchststrafe für Berliner Palliativarzt in Prozess um 15 Taten

Wegen 15-fachen Mordes hat das Landgericht Berlin einen Palliativarzt zur in Deutschland möglichen Höchststrafe verurteilt. Der 41-jährige Johannes M. wurde am Mittwoch zu lebenslanger Haft verurteilt, außerdem stellte das Gericht die besondere Schwere der Schuld fest und ordnete die anschließende Sicherungsverwahrung an. Das Gericht zeigte sich nach der Beweisaufnahme überzeugt, dass der Mediziner zwölf Frauen und drei Männer bei Hausbesuchen getötet hatte.

Verletzte bei mutmaßlicher Gewalttat an Gymnasium in Bayern - Täter festgenommen

Bei einer mutmaßlichen Gewalttat an einem Gymnasium im oberbayerischen Schongau sind am Mittwoch mehrere Menschen verletzt worden. Wie die Polizei in Rosenheim mitteilte, wurde ein mutmaßlicher Täter festgenommen. Die Zahl der Verletzten und die Schwere ihrer Verletzungen würden noch abgeklärt, erklärten die Beamten.

Polizeibeauftragter bemängelt vielfach mangelhafte Arbeitsbedingungen

Marode Gebäude, fehlendes Gerät und eine hohe Arbeitsbelastung: Der Polizeibeauftragte des Bundes, Uli Grötsch (SPD), hat teils mangelhafte Einsatzbedingungen für deutsche Polizeibeamte beklagt. Die Situation sei etwa an manchen Grenzkontrollstellen "jenseits eines professionellen Arbeitsumfelds", heißt es in dem am Mittwoch veröffentlichten Jahresbericht des SPD-Politikers. Aber auch die Polizeibehörden selbst seien gefordert, durch eine bessere "Fehlerkultur" das Vertrauen von Bürgerinnen und Bürgern in den Staat zu erhalten.

Höchststrafe für Mordserie von Berliner Palliativarzt

Das Landgericht Berlin hat einen Palliativarzt wegen 15-fachen Mordes zur in Deutschland möglichen Höchststrafe verurteilt. Der 41-Jährige wurde am Mittwoch zu lebenslanger Haft verurteilt, außerdem stellte das Gericht die besondere Schwere der Schuld fest und ordnete die anschließende Sicherungsverwahrung an. Das Gericht zeigte sich nach der Beweisaufnahme überzeugt, dass der Mediziner zwölf Frauen und drei Männer bei Hausbesuchen getötet hatte.

Textgröße ändern: