Pallade Veneta - WHO: Bisher insgesamt sechs Hantavirus-Fälle bestätigt

WHO: Bisher insgesamt sechs Hantavirus-Fälle bestätigt


WHO: Bisher insgesamt sechs Hantavirus-Fälle bestätigt

Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf einem niederländischen Kreuzfahrtschiff im Atlantik mit drei Toten hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in sechs von acht Verdachtsfällen eine Infektionen mit dem Virus bestätigt. "Bis zum 8. Mai wurden insgesamt acht Fälle gemeldet, darunter drei Todesfälle", erklärte die WHO am Freitag. "Sechs Fälle wurden im Labor als Hantavirus-Infektionen bestätigt", hieß es weiter.

Textgröße ändern:

Alle sechs Infektionen seien auf den in Südamerika verbreiteten Andes-Virusstamm zurückzuführen, welcher von Mensch zu Mensch übertragbar ist, teilte die WHO mit. In den zwei weiteren Verdachtsfällen sei eine Infektion "wahrscheinlich", hieß es.

Nach Angaben der UN-Gesundheitsorganisation befinden sich derzeit vier Menschen im Krankenhaus, "einer auf der Intensivstation in Johannesburg in Südafrika, zwei in verschiedenen Krankenhäusern in den Niederlanden und ein weiterer in Zürich in der Schweiz", hieß es. Die im Krankenhaus in Düsseldorf behandelte Frau sei negativ auf das Virus getestet worden und zähle "daher nicht mehr als Fall".

Die WHO stufe das Risiko für die Allgemeinbevölkerung als gering ein "und wird die epidemiologische Lage weiterhin beobachten und die Risikoeinschätzung laufend aktualisieren", hieß es in der Erklärung. "Das Risiko für die Passagiere und Besatzung auf dem Schiff wird als mäßig eingestuft", fügte die UN-Gesundheitsorganisation hinzu. Der Kreuzfahrtveranstalter Oceanwide Expeditions teilte indes mit, dass keiner der rund 150 Menschen an Bord Symptome habe.

Infolge des Hantavirus-Ausbruchs auf der "Hondius" waren drei Menschen gestorben, darunter auch eine Deutsche. Am Donnerstag hatte die WHO von fünf bestätigten Infektions- und drei Verdachtsfällen gesprochen. Das Schiff wird voraussichtlich am Sonntag Teneriffa erreichen.

S.Urciuoli--PV

Empfohlen

Zwei Tote bei Verkehrsunfall in Baden-Württemberg - E-Auto bricht in Flammen aus

Bei einem Verkehrsunfall in Baden-Württemberg sind zwei Menschen tödlich verletzt worden. Ein 34-Jähriger und seine 43 Jahre alte Beifahrerin konnten nur noch tot aus ihrem ausgebrannten Fahrzeug geborgen werden, wie die Polizei Aalen am Mittwoch mitteilte. Den Ermittlungen zufolge wollte der 34-Jährige am Dienstagabend auf einer Straße bei Bartholomä ein anderes Fahrzeug überholen.

Datenschutzaktivist Schrems will erneut gegen EU-USA-Abkommen klagen

Der österreichische Datenschutzaktivist Max Schrems will erneut gegen das Datenschutzabkommen zwischen der EU und den USA klagen. "Wir planen eine Klage", sagte der Gründer der europäischen Datenschutzorganisation Noyb dem "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe). Ziel sei es, dass der Europäische Gerichtshof das Abkommen für nichtig erkläre.

Urteil in Prozess um 15-fachen Mord an Patienten gegen Palliativarzt in Berlin

Vor dem Berliner Landgericht wird am Mittwoch (13.00 Uhr) das Urteil gegen einen wegen 15-fachen Mordes angeklagten Palliativmediziner erwartet. Der 41-Jährige soll zwischen September 2021 und Juli 2024 zwölf Frauen und drei Männer bei Hausbesuchen getötet und in einigen der Wohnungen Feuer gelegt haben, um seine Taten zu vertuschen. Die Staatsanwaltschaft fordert die Höchststrafe für den Mediziner - lebenslange Haft, die Feststellung der besonderen Schwere der Schuld und die anschließende Anordnung der Sicherungsverwahrung. Zudem beantragte sie ein lebenslanges Berufsverbot.

Einsturz befürchtet: Instabiler New Yorker Wolkenkratzer löst Großalarm aus

In New York hat ein womöglich einsturzgefährdeter Wolkenkratzer einen Großalarm ausgelöst. Polizei und Rettungsdienste räumten am Dienstag im morgendlichen Berufsverkehr Straßen und Gebäude rund um das Hochhaus in der East 42nd Street. Zwei tragende Säulen in dem 37-stöckigen Turm hatten sich verformt, wie die Feuerwehr mitteilte. New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani sprach von einer "äußerst ernsten Lage".

Textgröße ändern: