Pallade Veneta - Illegales Reichsbürgertreffen in Coburger Rudolf-Steiner-Schule aufgelöst

Illegales Reichsbürgertreffen in Coburger Rudolf-Steiner-Schule aufgelöst


Illegales Reichsbürgertreffen in Coburger Rudolf-Steiner-Schule aufgelöst
Illegales Reichsbürgertreffen in Coburger Rudolf-Steiner-Schule aufgelöst

Die Polizei hat im oberfränkischen Coburg ein illegales Treffen sogenannter Reichsbürgern aus ganz Deutschland aufgelöst. 55 Verdächtige, die allesamt dem Reichsbürgermilieu zuzuordnen seien, hätten am Samstagabend in der Coburger Rudolf-Steiner-Schule getagt, teilte das Polizeipräsidium Oberfranken am Montag in Bayreuth mit. Schulleitung, Vorstand und Geschäftsführung der Schule distanzierten sich von der Reichsbürgerbewegung. Wie die Verdächtigen in die Schule gelangen konnten, ist nun zentraler Teil der Ermittlungen.

Textgröße ändern:

Die Polizei wusste nach eigenen Angaben vorab von einem geplanten Treffen im Raum Coburg. Der genaue Ort sei aber verschleiert worden. Mit schwerpunktartigen Vorkontrollen hätten sich dann Hinweise auf ein Treffen in der Schule ergeben. Die Reichsbürger befanden sich der Polizei zufolge im großen Saal der Schule.

Nachdem die vom Einsatzleiter verständigte Schulleitung von ihrem Hausrecht Gebrauch gemacht und alle Teilnehmer Anzeigen wegen Hausfriedensbruchs erhalten hatten, mussten die Reichsbürger das Gebäude verlassen. Dieses war bis dahin bereits vollständig umstellt worden.

Von allen Anwesenden seien die Identitäten festgestellt worden, auf alle warte nun ein Strafverfahren, erklärte die Polizei. Die Beamten hatten nach eigenen Angaben zunächst keine Hinweise darauf, dass Lehrer der Schule oder Büromitarbeiter daran beteiligt waren, dass die Verdächtigen Zutritt zu dem Gebäude bekamen.

P.Colombo--PV

Empfohlen

24-Jähriger nach Angriff auf israelisches Generalkonsulat in München angeklagt

Nach einem Angriff auf das israelische Generalkonsulat im März in München hat die Generalstaatsanwaltschaft in der bayerischen Landeshauptstadt Anklage gegen einen 24-Jährigen erhoben. Der aus dem Jemen stammende Mann soll aus einer "gefestigten israelfeindlichen Haltung" heraus mehrere faustdicke Steine gegen das Generalkonsulat geworfen haben, wie die Ermittlungsbehörde am Mittwoch erklärte. Herbeigeeilten Polizisten soll er zu verstehen gegeben haben, dass er eine Sprengstoffexplosion herbeiführen und eine Vielzahl von Menschen töten wollte.

Hetze gegen queere Menschen: Geldstrafe für Prediger in Baden-Württemberg

Weil er in einer Predigt in Baden-Württemberg queere Menschen beschimpfte, muss ein Laienprediger aus Österreich eine Geldstrafe zahlen. Das Oberlandesgericht Karlsruhe bestätigte nach Angaben vom Mittwoch ein entsprechendes Urteil des Landgerichts. Die Predigt war vor zwei Jahren in der "Baptistenkirche Zuverlässiges Wort" in Pforzheim gehalten worden, die vom Landesverfassungsschutz beobachtet wird.

Nick Reiner fordert Geld aus Fonds seiner toten Eltern für Verteidigung in Mordprozess

Im Verfahren zum gewaltsamen Tod von US-Regisseur Rob Reiner und dessen Frau fordert der angeklagte Sohn Nick Reiner Geld aus einem Treuhandvermögen seiner Eltern zur Finanzierung seiner Verteidigung. In einem 136 Seiten langen Antrag beim zuständigen Bericht in Los Angeles heißt es, Nick Reiner hätte bereits seit zwei Jahren Auszahlungen aus dem Treuhandfonds mit einem Umfang von 1,5 Millionen Dollar (1,3 Millionen Euro) bekommen müssen.

Kind in Sachsen-Anhalt tödlich verletzt - Lebensgefährte von Mutter in Haft

In Sachsen-Anhalt ist ein sechsjähriges Kind mutmaßlich vom Lebensgefährten seiner Mutter tödlich verletzt worden. Es starb am Dienstag in einem Krankenhaus an den Folgen seiner schweren Verletzungen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Dessau mitteilten. Das Kind war bereits am Sonntag nach einem Notruf in eine Klinik gebracht worden, dabei ergaben sich Hinweise auf eine Gewalttat. Das Krankenhaus informierte die Polizei.

Textgröße ändern: