Pallade Veneta - Staatsanwaltschaft ermittelt nach Autobahnfahrt mit Tempo 417 in Sachsen-Anhalt

Staatsanwaltschaft ermittelt nach Autobahnfahrt mit Tempo 417 in Sachsen-Anhalt


Staatsanwaltschaft ermittelt nach Autobahnfahrt mit Tempo 417 in Sachsen-Anhalt
Staatsanwaltschaft ermittelt nach Autobahnfahrt mit Tempo 417 in Sachsen-Anhalt

Nach einer mutmaßlichen Autobahnfahrt eines Rasers mit mehr als 400 Stundenkilometern hat die Staatsanwaltschaft in Stendal in Sachsen-Anhalt strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet. Es gehe um den Vorwurf eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens, sagte ein Sprecher der Behörde am Montag. Wann der Vorgang abgeschlossen sein könnte, sei noch offen. Ein vermögender Sportwagenbesitzer aus Tschechien hatte Videos seiner Fahrt auf Youtube veröffentlicht und damit selbst erhebliche Aufmerksamkeit auf den Vorgang gelenkt.

Textgröße ändern:

In seinem Video sind unter anderem auch Tachometerdaten eingeblendet, denen zufolge der Mann auf einem Abschnitt der Autobahn 2 zwischen Magdeburg und Berlin eine Geschwindigkeit von 417 Stundenkilometern erreicht haben will. Die Aufnahmen selbst stammen demnach aus dem Sommer vergangenen Jahres, wurden von ihm aber erst in den vergangenen Wochen veröffentlicht. Sie wurden inzwischen millionenfach angesehen.

Die Videos selbst sind professionell produziert, die Fahrt wird unter anderem auch von Brücken und anderen Fahrzeugen aus gefilmt. Der Mann produzierte demnach bereits in früheren Jahren ähnliche Videos auf dem Autobahnabschnitt. Ein erstes Video seiner jüngsten Fahrt hatte er bereits im November hochgeladen, ein zweites folgte Anfang Januar.

Verschiedene Medien griffen die Geschichte auf, daraufhin leitete die Autobahnpolizei Ermittlungen ein. Die Ergebnisse übergab sie dann der zuständigen Staatsanwaltschaft Stendal, die eine rechtliche Würdigung vornahm. Laut Strafgesetzbuch kann auch die Fahrt eines einzelnen Autos als verbotenes Kraftfahrzeugrennen eingestuft werden, wenn sich dessen Fahrer auf der Jagd nach hohem Tempo "mit nicht angepasster Geschwindigkeit und grob verkehrswidrig und rücksichtslos fortbewegt".

R.Zaccone--PV

Empfohlen

Fast 300 Schweine verenden bei Brand auf Bauernhof in Niedersachsen

Schätzungsweise 280 Schweine sind bei einem Brand auf einem Bauernhof im niedersächsischen Holdorf verendet. Wie die Polizei in Cloppenburg am Mittwoch mitteilte, brach das Feuer am Dienstag in einem Komplex aus drei miteinander verbundenen Ställen aus. Rund 170 Tiere wurden demnach gerettet. Die Brandursache war den Angaben zufolge zunächst unklar.

"White Tiger" als Vorbild: Junger mutmaßlicher Onlinesadist in Hamburg angeklagt

Die Staatsanwaltschaft Hamburg hat Anklage gegen einen Jugendlichen in einem weiteren Fall von mutmaßlichem Onlinesadismus erhoben. Er soll sieben Mädchen im Alter zwischen zwölf und 15 Jahren "zu sexuellen und selbstverletzenden Handlungen vor der Kamera genötigt" haben, wie die Anklagebehörde am Dienstagabend mitteilte. Die mutmaßlichen Taten beging er demnach teilweise allein, teils mit Mittätern in von ihm gegründeten Gruppen in sozialen Medien zwischen Mai 2023 und März 2024.

Bundesregierung nimmt neuen Anlauf bei umstrittener IP-Adressenspeicherung

Zur besseren Verfolgung von über das Internet begangener Kriminalität nimmt die Bundesregierung einen neuen Anlauf für die seit Jahren umstrittene Speicherung für IP-Adressen. Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch einen Gesetzentwurf, der Internet-Anbieter verpflichten soll, Geräteadressen ihrer Kunden für drei Monate zu speichern. Ermittler sollen damit bessere Möglichkeiten erhalten, über das Internet begangene Straftaten wie die Verbreitung von Kinderpornografie, Cyberbetrug oder digitale Gewalt aufzuklären.

Polizeiinterne Infos an Kriminelle weitergegeben: Anklage gegen Berliner Beamten

Unter anderem wegen der Weitergabe von polizeiinternen Informationen an Kriminelle hat die Staatsanwaltschaft Berlin Anklage gegen einen 33-jährigen Polizisten erhoben. Dem Neuköllner Streifenbeamten werden Geheimnisverrat, Bestechlichkeit und Rechtsbeugung vorgeworfen, wie die Anklagebehörde am Mittwoch in der Bundeshauptstadt mitteilte.

Textgröße ändern: