Pallade Veneta - Betrieb in Tschechien muss wegen Vogelgrippe 750.000 Hühner töten

Betrieb in Tschechien muss wegen Vogelgrippe 750.000 Hühner töten


Betrieb in Tschechien muss wegen Vogelgrippe 750.000 Hühner töten
Betrieb in Tschechien muss wegen Vogelgrippe 750.000 Hühner töten / Foto: LOIC VENANCE - AFP

Ein Betrieb in Tschechien muss wegen der in Europa grassierenden Vogelgrippe 750.000 Hühner töten. Der Hof im Westen des Landes gehört zu den größten in Tschechien und die betroffene Menge entspricht 15 Prozent des gesamten Bestands im Land, wie die zuständigen Behörden und Vertreter der Branche am Mittwoch mitteilten. Die Behörden sprachen von einer "sehr ernsthaften" Lage.

Textgröße ändern:

Allein im Dezember seien in Tschechien zehn und in diesem Jahr bereits vier neue Ausbrüche gemeldet worden, hieß es. Das treibt wiederum auch die Eierpreise in die Höhe. In den vergangenen Monaten waren Bauern in Tschechien angewiesen worden, ihre Vögel nicht ins Freie zu lassen.

Die Vogelgrippe erwischt Europa derzeit so heftig wie nie. Allein zwischen Oktober 2021 und September 2022 wurden rund 2500 Vogelgrippe-Ausbrüche in landwirtschaftlichen Betrieben in 37 europäischen Staaten festgestellt. In diesem Zeitraum mussten rund 50 Millionen Vögel gekeult werden.

Die Vogelgrippe ist für infizierte Tiere selbst tödlich, für den Menschen in der Regel aber ungefährlich. Allerdings kann der Erreger H5N1 in seltenen Fällen auch auf Menschen übertragen werden und dann schwere Erkrankungen auslösen.

R.Lagomarsino--PV

Empfohlen

Rauchverzicht und bessere Behandlung: Rückgang von Herzinfarkten in Deutschland

Die Zahl der Herzinfarkte geht in Deutschland einer Erhebung zufolge weiter zurück. 2024 wurden rechnerisch 320 Herzinfarkte je 100.000 Menschen ab dem 30. Lebensjahr dokumentiert, das entspricht einem Minus von 14 Prozent im Vergleich zu 2017, wie aus dem am Mittwoch in Berlin veröffentlichten Gesundheitsatlas des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (Wido) hervorgeht.

Trump gibt Rücktritt des Chefs der US-Arzneimittelbehörde bekannt

US-Präsident Donald Trump hat den Abgang des Chefs der US-Arzneimittelbehörde FDA, Marty Makary, bekanntgegeben. "Marty ist ein großartiger Kerl, aber er wird seinen Weg gehen und ein gutes Leben führen", sagte Trump am Dienstag vor Journalisten auf die Frage, ob er den FDA-Chef entlassen habe. Später veröffentlichte der Präsident auf seiner Plattform Truth Social eine angebliche Textnachricht Makarys, in der dieser seinen Rücktritt anbot.

Prozess um eigenmächtige Coronaimpfung: Freispruch für Unternehmer in Lübeck

Rund viereinhalb Jahre nach einer eigenmächtigen Coronaimpfaktion mit einem nicht zugelassenen Medikament am Lübecker Flughafen ist ein Unternehmer in einem Berufungsprozess freigesprochen worden. Das Landgericht Lübeck sah nach Angaben eines Sprechers am Dienstag vor dem Hintergrund einer komplizierten Rechtslage keine strafbaren Handlungen. Es hob daher ein erstinstanzliches Urteil des Lübecker Amtsgerichts auf, das den Angeklagten 2024 zu einer Geldstrafe von 250.000 Euro verurteilt hatte.

Hantavirus auf der "Hondius": WHO-Chef gibt nach Evakuierung noch keine Entwarnung

Nach der Evakuierung der letzten Passagiere vom Kreuzfahrtschiff "Hondius" kann von Entwarnung vorerst keine Rede sein. Während die in ihren Heimatregionen unter Quarantäne gestellten betroffenen vier Deutschen am Dienstag symptomfrei waren, litt ein nach seiner Heimkehr positiv auf das Hantavirus getesteter Spanier unter Fieber und Atemwegsproblemen. WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus sagte in Madrid, der Kampf gegen den Virus-Ausbruch sei "noch nicht vorbei". Er mahnte die mehr als 20 betroffenen Länder, die WHO-Empfehlungen zur Eindämmung des potenziell tödlichen Virus umzusetzen.

Textgröße ändern: