Pallade Veneta - Corona-Tests und Bürostühle werden künftig in italienische Inflation einberechnet

Corona-Tests und Bürostühle werden künftig in italienische Inflation einberechnet


Corona-Tests und Bürostühle werden künftig in italienische Inflation einberechnet
Corona-Tests und Bürostühle werden künftig in italienische Inflation einberechnet

Corona-Schnelltests, Essen zum Mitnehmen und Bürostühle: Viele Waren haben im Lauf der Pandemie für Verbraucher zunehmend an Bedeutung gewonnen. In Italien werden die Preise dieser Waren künftig in die Berechnung der Inflationsrate mit einbezogen, erklärte die italienische Statistikbehörde Istat am Mittwoch. In Italien stieg die Inflation im Januar im Vorjahresvergleich um 4,8 Prozent, die höchste Teuerungsrate seit 1996.

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Bereits im vergangenen Jahr fügte Istat Produkte wie Schutzmasken und Handwaschgel zu dem imaginären Warenkorb hinzu, auf dem die Berechnung der Inflationsrate basiert. Künftig sollen beispielsweise auch die Preise von Pulsoximetern, also Instrumenten zur Messung des Sauerstoffgehalts im Blut, Yogamatten für Fitnessübungen zu Hause oder die Kosten für Musik-Streamingdienste berücksichtigt werden.

Italien war das erste Land in der EU, das 2020 stark von der Pandemie betroffen war. Bis heute gelten strenge Einschränkungen, um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern. In Italien gilt in allen öffentlichen Bereichen eine Maskenpflicht, auch unter freiem Himmel. Für über-50-Jährige gilt außerdem eine Impfpflicht. Auch jüngere Menschen müssen sich impfen lassen, wenn sie beispielsweise zur Post oder in ein Restaurant gehen möchten.

Auch in Deutschland wird die Inflationsrate vom Statistischen Bundesamt anhand eines imaginären Warenkorbs errechnet. In Deutschland enthält dieser rund 650 Güterarten, die die Konsumausgaben der privaten Haushalte in Deutschland möglichst repräsentativ widerspiegeln sollen.

M.Romero--PV

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